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Theater GegenStand: Anderthalb Stunden zu spät

Laurence: „Kommen wir zu spät?“
Pierre: „Ja, mit Sicherheit.“
Laurence: „Ach so, dann habe ich ja noch etwas Zeit.“

 

Pierre wartet ungeduldig auf seine Frau Laurence: Sein Geschäftspartner und Freund hat
zu einem Abendessen eingeladen, man ist spät dran. Doch im letzten Moment beschließt
Laurence, nicht mitzukommen; sie erträgt heute Abend keinen Smalltalk. Stattdessen will
sie reden: über sich, die Kinder, die 25-jährige Ehe und was eigentlich der Sinn des
Ganzen ist. Und natürlich geht es auch um Sex.

Nur widerwillig lässt sich Pierre auf das Gespräch ein. Und so erfahren wir neben vielen
anderen erhellenden Aussagen nicht nur, nach welcher Logik die Welt funktioniert,
sondern auch, wieso ein Ehebruch der Ehe gut tut. Kaum ein Lebensbereich bleibt
unberührt. Was allerdings Alexander der Große, Che Guevara oder Sokrates damit zu tun
haben, wird hier nicht verraten.

Vielleicht wird sich der eine oder andere in dieser Geschichte wiederfinden. Und wie in
jeder guten Komödie werden die Handlungen dabei wohl ein klein wenig überspitzt
dargestellt. Ja, und manchmal laufen sie auch ganz aus dem Ruder.

 

DSC Bilder: Marc Staats

Live-Bild: Traudi Schlitt

Laurence Bettina Kirsten
Pierre Dieter Wagner
Regieassistenz Anna-Lina Schäfer
Regie Dieter Wagner

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