Die Nutzung des Parkhauses an der Waggonhalle ist kostenpflichtig • Für unsere Theater- und Restaurantgäste rabattieren wir die ersten beiden Stunden (3 Euro). Sie können jedoch auch alternativ die Parkplätze der Käthe-Kollwitz-Schule täglich ab 14:00 Uhr kostenfrei nutzen.

Kulturhaus Frankfurt: „DAS IST KEINE BANK“

Das Leben zweier Männer ist völlig aus den Fugen geraten: Tom steckt mitten in einer Sinnkrise und findet nur ein paar Minuten am Tag etwas Trost und Frieden allein auf einer einsam gelegenen Bank im Park. Alex wiederum trauert um seine verstorbene „Effi“. Die Bank ist sein Ort des Gedenkens, ein Heiligtum seines Verlustes. Beide sind in ihrem Leben gescheitert. Als sie an der Parkbank aufeinandertreffen, versuchen sie, ihren territorialen Anspruch auf die Parkbank durchzusetzen und verteidigen dogmatisch ihre entgegen gesetzten Lebensentwürfe.

Es entwickelt sich ein köstlich-absurder Konflikt mit immer neuen, ungeahnten Wendungen und verblüffenden Offenbarungen … Eine rabenschwarze Komödie über Einsamkeit und die Suche nach einem sicheren Ort in einer bedrohlichen Welt – emotional und tiefgründig, urkomisch und berührend zugleich.

Gesellschaftliche Relevanz
Das Stück thematisiert die Einsamkeit der alleinlebenden Stadtbewohner und ihre Ersatzhandlungen, – objekte für ein verlorenes Leben. So steigt die Anzahl der Suizide und Hundebesitzer beständig – in Krisenzeiten sprunghaft. Viele Kleintiere sind besonders für alleinstehende Menschen ein Ersatz für fehlende soziale Kontakte oder werden häufig wie Kinder in ihr Leben integriert. Die Politik warnt vor der „Pandemie der Einsamkeit“ und drängt auf die Einsetzung eines staatlichen Einsamkeitsbeauftragten. Großbritannien ist da weiter, dort gibt es bereits ein Ministerium für Einsamkeit.

von Keir McAllister
aus dem Englischen von Joachim Brandl und Helen Zellweger
Deutsche Erstaufführung

Inszenierung Jochen Nötzelmann – Stahl / Bühnenbild Hermann Feuchter / Plakat Atelier Fantômas / Technik Eberhard Wendelmuth / Szenenfotos Andreas Kemler / Spiel: Alex Christoph Gérard Stein, Tom Leonard Schärf

Aufführungsdauer circa 1 Stunde 45 Minuten mit Pause / Aufführungsrechte Schultz & Schirm Bühnenverlag, Wien

Bevorstehende Veranstaltungen

Gutscheine

Der Gutschein ist einlösbar für Veranstaltungen in der Waggonhalle Marburg und für Speisen und Getränke in der Gaststätte Rotkehlchen.

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