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Lulu

Waggonhalle Produktion No. 19

Das Theaterstück von Willi Schmidt erzählt eine eigene Geschichte der Lulu, inspiriert durch Motive nach Frank Wedekind.

Das „Lindenhaus“ ist ein leerstehender, teilweise verfallener Hof am Rande eines Dorfes, welches früher eine Landkommune mit Tagungshaus war. Hier hat Lulu viel Zeit ihrer Kindheit und Jugend verbracht, bei ihrer Freundin Jenny, die im „Lindenhaus“ aufgewachsen ist. Und hierher kommt sie jetzt, Jahre später, mit Paul, den sie von früher als Gast vom „Lindenhaus“ kennt und vertraut und erzählt ihm ihre Geschichte, die in Rückblicken lebendig wird.

Lulu erzählt von Liebe und Tod, von der Unerträglichkeit des Kapitalismus, von Hilflosigkeit und radikalem Widerstand …

Es nützt nichts, dem Investmentbanker den Kopf abzuschlagen. Es nützt nur, dass kein Mensch mehr Investmentbanker sein will.

Lulu erzählt von bürgerlicher Moral und Aufbruch, von alltäglicher Gewalt und Gegengewalt, von Anpassung und dem Glück des Augenblicks …

Das Gefühl muss brennen, stechen, weh tun, rasen, sich durch meinen Leib winden, an mir reißen, zerren, mich festhalten, verschlingen, und natürlich kann das nicht halten, natürlich vergeht das, um es wieder von neuem zu suchen …

Und so stellt sich in dem Stück die Frage nach dem Grundsätzlichen, für diejenigen, die nicht aufgehört haben zu suchen, die es sich nicht bequem gemacht haben im System von Moral (in welcher auch immer) und ihrer vermeintlichen Sicherheit: Gibt es die Liebe nur im Augenblick? Wie lässt sich die bürgerliche Gewalt in uns umwandeln in Energie, in Freiheit?

KOMM IN DAS LICHT

KOMM AN MEIN GESICHT

SCHENK MEINER HAUT

DEINE HÄNDE

SCHENK MEINER BRUST

DEINE LIPPEN

KOMM IN DAS LICHT

FÜRCHTE DICH NICHT

Weitere Infos und Inszenierungen vom „Theater-im-Grund“ http://theater-im-grund.grundblick.de

Schauspiel Frauke Oberländer, Corinna Kilger, Willi Schmidt, Matze Schmidt, Maik Dessauer
Text und Regie Willi Schmidt
Regie-Mitarbeit Lea Hinrichs

„Das Stück überzeugte vor allem durch die feinfühlige Inszenierung von Willi Schmidt und die Leistung der Schauspieler. Besonders Frauke Oberländer bot eine sehr überzeugende Lulu: eine tragische Heldin, verführerisch und verletzlich zugleich, mal männermordender Vamp, mal zutiefst verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte“.

(Oberhessische Presse)

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