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Der Todeskrake aus der Themse

hat nix zu tun mit Edgar Wallace

Krimikomödie von Martin Esters

London 1967. Seit einiger Zeit fordert ein mysteriöses Tentakelwesen seine Opfer, von der Boulevardpresse als der „Todeskrake aus der Themse“ bezeichnet. Die Ermittlungen von Scotland Yard stagnieren, und der letzte Detective, der auf den Fall angesetzt wurde, ist spurlos verschwunden. Schließlich nimmt das sehr ungleiche und unfreiwillig zusammengewürfelte Ermittlerteam Brian „The Brain“ Brown und Annie „The Pain“ Higgins den Fall auf. Sie folgen einer heißen Spur, die die beiden quer durch die Londoner Unterwelt und schließlich in die höchsten Kreise der englischen Gesellschaft führt.

Wie schon in „Casablanca Jones und die Tränen der Mona Lisa“ schlüpfen die beiden Schauspieler (hier: Sabine Holzloehner und Tom Gerritz, bekannt vom Fast Forward Theatre) bei dieser umwerfend komischen Edgar-Wallace-Hommage in sämtliche Rollen – bis hin zur tentakelgeladenen Massenszene im spektakulären Finale.

„Der Todeskrake aus der Themse“ besticht mit spannender Story, nervenzerreißender Action und außerordentlichem Wortwitz, lässt liebevoll die Atmosphäre der deutschen Edgar-Wallace-Filme auferstehen und bietet zudem eine leicht verständliche Einführung in das prädezimale Währungssystem des Englischen Königreichs der 60er Jahre.

 

Schauspiel Sabine Holzloehner
Schauspiel Tom Gerritz
Regie Martin Esters

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