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Acting

Waggonhalle Produktion Nr. 39

Zwei Männer, so unterschiedlich, wie die Spuren, die das Leben in ihnen hinterlassen hat, auf engstem Raum zwangsweise aufeinander angewiesen, begegnen sich durch die Kraft des Spiels – lassen Wut, Liebe, Leidenschaft, ungestillte Sehnsüchte und Enttäuschungen ungebremst aufeinander prallen:

 

Der zuvor  allein inhaftierte Kleinbetrüger Gepetto staunt nicht schlecht, als sich sein neuer Zellengenosse als waschechter Profi-Schauspieler entpuppt: Das aber, was der ebenso desillusionierte wie eitle Robert da über seinen frustrierenden Berufsalltag berichtet, lässt sich schwer mit den glamourösen Geschichten aus Klatschmagazinen in Einklang bringen, die Gepettos Wissen über die Schauspielerwelt bisher geprägt haben.

 

Dennoch drängt es ihn, mehr über das Faszinosum Theater zu erfahren: Gepetto, der niemals in seinem Leben eine Bühne betreten hat, bittet Robert, ihm Schauspielunterricht zu geben. Robert willigt ein, anfangs jedoch wenig überzeugt, dem eher schlicht gestrickten Zellengenossen, welchen er für komplett unbegabt hält, auch nur irgendetwas davon beibringen zu können.

 

Doch dann erkennt er, dass in Gepetto ein Vulkan schlummert, der nur noch darauf wartet, ausbrechen zu dürfen. Robert, der nicht nur mit seinen idealisierten Berufsplänen, sondern auch mit dem Leben im Grunde abgeschlossen hat, merkt, dass die Arbeit am proletarischen Rohdiamanten Gepetto sein bisher wichtigstes schauspielerisches Projekt zu werden scheint. Und begreift, dass es dabei um mehr geht, als bloßes Theater: nämlich um pures Sein oder Nichtsein…

 

 

Matthias Kopetzki (Quelle Wikipedia): Erstes Festengagement an den Bühnen der Stadt Köln, wo er in Inszenierungen von Torsten Fischer, Frank Patrick Steckel, Uwe Hergenröder, Uwe Hotz und Volker Hesse spielte. 2000 verließ er das Haus, um am Schauspielhaus Graz im frisch gegründeten Team um Schauspielintendant Matthias Fontheim einen künstlerischen Neuanfang zu wagen. Hier spielte er viele Hauptrollen unter Regisseuren wie Fontheim, Robert Schmidt, Ali M. Abdullah, Gil Mehmert, Helmut Köpping und Tatjana Gürbaca.

 

Anschließend wurde er von Claus Peymann ans Berliner Ensemble verpflichtet, wo er in Inszenierungen von Peymann, Peter Zadek, Cornelia Crompholz und Robert Wilson spielte, unter anderem in Peer Gynt , Richard II , Leonce und Lena oder Die heilige Johanna der Schlachthöfe. 2005 verließ er auch dieses Haus, da er keine ausreichende Perspektive an diesem Theater für sich sah und wechselte für ein Jahr an das Volkstheater Rostock. Hier spielte er unter Schauspieldirektorin Johanna Schall, Rainer Iwersen, Matthias Brenner, Renat Safiullin und Klaus Noack in Stücken wie Ein Diener zweier Herren, Die Komödie der Irrungen oder Dantons Tod.

 

Seit 2006 arbeitet Kopetzki freiberuflich mit Theaterengagements unter anderem an der Dresdner Semperoper, (Manon Lescaut von Giacomo Puccini) am Bremer Theater, am Staatstheater Cottbus, am Theater Essen, am Theater Siegen, am Fritz Remond Theater im Zoo, Frankfurt, an der Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig, an den Schlossfestspielen Ettlingen oder an den Kreuzgangspielen Feuchtwangen.

 

Er tritt seit Jahren mit Eigenproduktionen, Performances und Lesungen bundesweit in Erscheinung, arbeitet für Film und Fernsehen (u. a. Alarm für Cobra 11, Soko Köln, Soko Leipzig, GSG 9, 4 Singles, Unser Mann im Süden etc.), synchronisiert zahlreiche TV-Serien und Spielfilme, gibt Literaturkurse an Volkshochschulen und wirkt zeitweise als Schauspieldozent.

 

Schauspieler Mathias Kopetzki
Schauspieler Stefan Briel
Regie Mathias Kopetzki
Dramödie Xavier Durringer

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Der Gutschein ist einlösbar für Veranstaltungen in der Waggonhalle Marburg und für Speisen und Getränke in der Gaststätte Rotkehlchen.

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