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ELISABETHSCHULE MARBURG: NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST

Theater-AG Szenische Lesung

„Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Mit diesen Worten schockiert Freya Matilda alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnen ihre Mitschüler:innen alles zu sammeln, was für sie von Bedeutung ist. Doch was mit alten Comicbüchern beginnt, droht bald zu eskalieren. „Das Stück ist eine Parabel über den Sinn des Lebens, intensiv und grundsätzlich, absolut erschütternd und zutiefst berührend“.

Die Inszenierung der Theater-AG der Elisabethschule unter der Spielleitung von Tobias Purtauf basiert auf der Theaterfassung des Romans von Jane Teller. Theaterarbeit in der Schule war im vergangenen Jahr nur unter sehr erschwerten Bedingungen und daher meinst nur digital per Videokonferenz möglich. Daher hat sich die Gruppe für die Form einer szenischen Lesung entschieden, die im Notfall auch online hätte stattfinden können. Dies nun aber vor Livepublikum in der Waggonhalle präsentieren zu können, ist einer der Höhepunkte des Schuljahres für die neun beteiligten Schüler:innen.

Karten ausschließlich über purtauf@elisabethschule.de

Die Theater-AG der Elisabethschule verfolgt jedes Jahr aufs Neue das Ziel, ein Theaterstück auf einer großen öffentlichen Bühne zu präsentieren. Hierbei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass alle Mitglieder an der Erarbeitung des Produkts beteiligt sind. Zu den wöchentlichen Proben gehört in der Regel auch eine dreitägige Probefahrt sowie Sonderproben an Wochenenden- falls die Coronapandemie dies nicht verhindert hätte:

Wir haben unsere Proben zu Beginn noch mit einem fast 20-köpfigen Ensemble begonnen, in
Präsenz, wie schon seit 14 Jahren jeden Dienstagabend mit dem Ziel einer Aufführung einer
richtigen Theaterfassung. Auch wenn das Einhalten aller Hygieneregeln (Theaterspiel mit
Maske und Abstand) die Proben nicht leicht gemacht haben, wurde an der szenischen
Umsetzung gefeilt.

Mit der zweiten Welle der Coronapandemie war uns ein analoges Treffen nicht mehr möglich,
um eine Vermischung der verschiedenen Jahrgänge der Spieler*innen zu vermeiden. Zunächst
haben wir daraufhin in getrennten Räumen parallel geprobt und uns aus den Nachbarklassen
per Videokonferenz vernetzt- bis zum Lockdown, dann war auch dies nicht mehr möglich. Ein Teil des Ensembles sollte dann letztlich ja fast ein halbes Jahr nicht mehr in Präsenz in die
Schule kommen.

Um nicht nichts zu machen, wollten wir mit „Nichts“ weitermachen. Neun Spieler*innen ließen
sich auf das Projekt der „Digitalen TheaterAG“ ein – mit wöchentlicher Probe per
Videokonferenz. Theater ohne den Mitspieler neben sich zu haben, ist eine sehr schwere
Angelegenheit. Da wir nicht wussten, ob wir uns für echte Proben jemals treffen könnten,
wurde aus Plan A Plan B, aus Plan B Plan C und aus Plan C nun Plan D: statt eines richtigen
Theaterspiels auf der Bühne arbeiteten wir an einer Umsetzung in Form einer szenischen
Lesung. Hierzu haben wir die Theaterfassung umgearbeitet. Die im Roman aus 25
Schüler*innen bestehende Klasse wurde auf neun Spieler*innen aufgeteilt, die jeweils mehrere Schüler*innen spielen.

Die Theater-AG sucht den Weg aus der Schule in die Öffentlichkeit. Mit der Waggonhalle
Marburg fand sich ein guter und lang bewährter Spielort für die Aufführungen. Mittlerweile
blickt die Theater-AG auf eine sehr lange Aufführungsgeschichte zurück. Die letztjährige
Produktion Heldensommer (2020) musste pandemiebedingt kurz vor der Aufführung abgesagt werden. Zu den bisher sehr erfolgreichen Produktionen gehören die Inszenierungen eine Odyssee (2019), Die heilige Johanna der Schlachthöge (2018) , Der Weltuntergang (2017), Das
Experiment (2016), Romulus der Große (2015), Die Gerechten (2014), Sonnenallee (2013),
Halbgötter (2012), Verbrennungen (2011), Die Panne (2010), Arturo (2009) und Under
pressure (2008).

Kontakt/ Nachfragen:
Tobias Purtauf, Elisabethschule Marburg: purtauf@elisabethschule.de; 06421-953525

Gutscheine

Der Gutschein ist einlösbar für Veranstaltungen in der Waggonhalle Marburg und für Speisen und Getränke in der Gaststätte Rotkehlchen.

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