Liebe Leserinnen und Leser - Februar 2012
Neues vom ersten Haus am Platz
Liebe Leserinnen und Leser,
Neues vom Ersten Haus am Platz
Wir nehmen mal an, dass er immer noch Präsident spielt. Soll er doch. Und die ganze „Würde“-Diskussion langweilt auch. Überrascht es wirklich, wenn ein ebenso mittelmäßig korrupter wie begabter Politiker, den die meisten sowieso nicht im Amt haben wollten, nicht gehen will, wenn die meisten es wollen? Da war nie Würde, da wird auch nie Würde sein. Also ein Vorschlag zur Güte. Wir ändern das Ganze um in eine Erbmonarchie! Das funktioniert anderswo ganz wunderbar. Da muss man nicht besonders qualifiziert sein, da wird man einfach reingeboren. Und dann müssen König und Volk zusammen da durch. Die Monarchen dürfen sich auch viel dickere Klopper leisten, denen wird alles verziehen. Und die holen auch viel mehr Touristen ins Land. Wäre ja auch für Marburg eine knorke Idee. Wieder einen echten Landgrafen im Schloß. Das bringt jeden Sommer richtig viele Japaner und Amis. Hundert mal mehr als ein kleiner, grüner Plastikfrosch. Und der war schon eine Riesenidee. Aber beides zusammen: Plastikfrosch und echter Landgraf – ein unschlagbares Team. Und nicht vergessen: große Bands. Marburg braucht richtig große Bands!!! (wir sind schon mit den Amigos im Gespräch!)
Der von-und-zu-Guttenberg-des-Monats geht in diesem Monat an: unser tolles Stadtmagazin „Express“.! Ärgern Sie sich auch manchmal, wenn Sie unser duftes Vorwort einen Monat verpasst haben? Kein Problem! Neuerdings können Sie darauf hoffen, jedenfalls Teile daraus 1-2 Wochen später im Vorwort des Express nachlesen zu können. So geschehen Anfang Januar. Leider nicht der wirklich lustige Teil über das Super-Grimm-Jubiläumsjahr (das hätte nur Ärger mit ehemaligen Kollegen gegeben), sondern unseren traditionellen Alle-Jahre-Wieder-Best-Of-Fauna-und-Flora-Teil (zugegebenermaßen nur mäßig lustig, aber ein prima Lückenfüller, wenn einem sonst nix einfällt). Ja, lieber Express, erwischt! Aber keine Panik. Wir verzichten auf Satisfaktion. Auch wird es keine Anrufbeantworter-Suadas über Rubikon, Krieg und Stahlgewitter und dergleichen geben. Vielleicht revanchieren wir uns irgendwann und kopieren was aus Eurem Vorwort, wenn wir mal was aus der Rubrik „Pastoraler-Betroffenheits-Appell“ brauchen.
In diesem Sinne
Herzlichst
Matze „Karl Theodor Maria Nikolaus Johann “ Schmidt und Nisse „Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester “ Kreysing
P.S. Was hat es eigentlich damit auf sich, dass reuige Sünder wie Guttenberg und Friedman bei ihrem Comeback plötzlich viel weniger Pomade im Haar haben? Antworten bitte an mail@waggonhalle.de oder direkt an den Express.
