Liebe Leserinnen und Leser - März 2010
Neues vom ersten Haus am Platz
Liebe Leserinnen und Leser,es geschieht ja nicht oft, dass wir in die Bundespolitik eingreifen. Aber jetzt können wir nicht länger schweigen und müssen die CDU mal ausdrücklich in Schutz nehmen. Alles redet von der Koalitionskrise mit der FDP. Hat denn wirklich noch keiner gemerkt, dass das alles zu Merkels Masterplan gehört? Ihr gelingt es in sensationeller Art und Weise, dass sich ihre Partner in kürzester Zeit selbst demontieren. So geschehen mit der SPD, jetzt die FDP. Als nächstes werden Grüne und Linke in die Koalition gelockt und damit wieder einstellig gemacht. Und dann ist der Weg frei für die Alleinherrschaft. Kompliment!
Was für ein Winter! Wochenlang geschlossene Schneedecken. Arktische Temperaturen. Was läge dem sportbegeisterten Marburg da näher, als sich endlich für die Olympischen Winterspiele zu bewerben? Mit der geplanten Gondel hätten wir schon so ziemlich alles, was an Infrastruktur benötigt würde (welch ein Weitblick, Herr Kahle!). Und wenn wir jeden Winter Tausende von Erstsemester in unseren Turnhallen unterbringen können, fallen ein paar Olympioniken auch nicht weiter ins Gewicht. Was Freundschaft und Völker und so angeht, haben wir auch alles drauf, und die Waggonhalle würde sich sogar bereit erklären, den Biergarten als Zieleinlauf für die alpinen Wettbewerbe zur Verfügung zu stellen.
Dass die Waggonhalle die allererste Adresse in kulturellen Angelegenheiten ist, dürfte ja nun wirklich kein Geheimnis mehr sein. Dass hier aber auch die Elite für Deutschland ausgebildet wird, mag vielleicht noch überraschen. Im Rahmen unserer Initiative „Junge Führungskräfte Deutschland“ können wir mit großem Stolz den erfolgreichen Abschluss für unsere Auszubildenden Ole Seidler und Corny Klein verkünden. Diese frischen Veranstaltungskaufmänner gehören zum Feinsten, was diese Branche hervorgebracht hat. Wir wünschen ihnen alles Gute. Möge Ole die Trennung von seinen Klassenkameraden der Berufsschule gut verkraften. Es ist nicht leicht, Menschen ziehen zu lassen, mit denen man soviel Zeit verbracht hat. Möge Corny seine Loyalität behalten, die ihn nicht nur in sportlicher Hinsicht stets ausgezeichnet hat. Wir werden Euch vermissen.
In diesem Sinne
Herzlichst
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Hackl“ Schmidt und Nisse „Schorsch“ Kreysing
