Liebe Leserinnen und Leser - Februar 2010
Neues vom ersten Haus am Platz
Liebe Leserinnen und Leser,
wir machen uns schmutzig für Sie! Wir haben den Januar für Sie genutzt, um mal so richtig klar Schiff zu machen. Und was das bedeutet, sehen Sie auf dem Bild. Der Hammer, oder? Im Astronauten-Outfit holen furchtlose Mitarbeiter auch den letzten Krümel Staub aus der verborgensten Ritze und hören erst auf, wenn alles wirklich blitzeblank ist. In tiefer Demut verneigen wir uns vor dieser Knochenarbeit.Und dann lässt es sich der Intendant nicht nehmen, persönlich jene Bretter zu ölen, die für uns die Welt bedeuten. Dieses Ritual, das schon fast religiöse Züge annimmt, läutet für die Waggonhalle ein neues Jahr ein. Ein Jahr, in denen wir Ihnen wieder bestmögliche Unterhaltung, viel Stoff zum Nachdenken und das bunteste Programm der Stadt liefern wollen.
Die Verabschiedung des Haushalts zieht sich hin. Da muss doch jemandem aufgefallen sein, dass die Waggonhalle zu wenig bekommt. Und außerdem wirft der Herr Stompfe dem Herrn Vaupel vor, mit fiktiven Zahlen zu rechnen. Wir haben natürlich recherchiert und festgestellt, dass Herr Stompfe Recht hat. Völlig neue Zahlen tauchen da im Entwurf auf. „Drölf“ zum Beispiel. Diese Zahl soll sich angeblich genau zwischen Zwölf und Dreizehn befinden. Oder etwa „Sacht“, von der behauptet wird, sie liege zwischen Sieben und Acht. So geht das doch wirklich nicht!
Haben Sie jetzt auch die ganze Wohnung voll mit Dauerwurst und Dosenbrot? Brav der Empfehlung des Katastrophenschutzes folgend haben wir alle die Supermarktregale leer geräumt und uns mit selbstgemachten Lagerfeuern im Wohnzimmer auf die Schneehölle von Daisy vorbereitet. Naja, war wohl doch nix. Und wer isst das jetzt alles auf? Oder sollen wir jetzt warten, bis hier nur noch Wüste ist, wegen Klima und so? Kann man Kamele mit Bundeswehr-Schmalzfleisch füttern?
In diesem Sinne
Herzlichst
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Hartkeks“ Schmidt und Nisse „Trekking-Riegel“ Kreysing
