Liebe Leserinnen und Leser - August 2009
Neues vom ersten Haus am Platz
August ist immer Sommerloch, aber da machen wir nicht mit. Marketingtechnisch clever setzen wir in diesem Wolf auf Boulevard, leichte Kost, und informieren Sie über Sport, Leute und Politik.
Warum eigentlich immer Tour de France wenn hier vor unserer Haustür echte Rohdiamanten auf zwei Rädern unterwegs sind? Da wäre z.B. die Gemse der Pedale, der Blitz der Pyrenäen, Schrecken der Berge: die öffentlichkeitsscheue 1. Vorsitzende von Theater GegenStand e.V. Lanziska Früdtke (Name von der Redaktion geändert). Keiner schießt wie sie selbst die brutalsten Steilwände hoch. Und das ist um so erstaunlicher, wenn man ihr ansonsten zurückhaltendes Gemüt bedenkt. Mehr fällt uns zu Sport jetzt auch nicht ein.
Leute: Der King of Pop ... ach nee, lieber nicht.
Politik: Jetzt geht der heiße Wahlkampf los. Die Zeit der großen Versprechen und wilden Spekulationen. Um gleich allen Gerüchten entgegen zu treten: Uwe Fischbach, Aushängeschild unserer Liste „You sexy thing“ steht NICHT für das Kanzleramt zur Verfügung. Sollte er trotzdem gefragt werden: Wir versprechen Märklin zu retten und holen deutsche Soldaten raus aus Tasmanien!Aus unserer Reihe „Interessante Wörter mit Verwandtschaftsbezeichnungen drin“ heute: „Vetternwirtschaft“
Mit Vetternwirtschaft ist die Besetzung von Posten und Arbeitsplätzen oder die Einstellung von Arbeitnehmern durch Familienangehörige, mit Familienmitgliedern bzw. Verwandten, oder eine übermäßige Vorteilsbeschaffung für diese gemeint. Auf Schweizerdeutsch als Vetterliwirtschaft bekannt. Sind keine Familienangehörigen, sondern sonstige Personen die Nutznießer des verschafften Vorteils, spricht man auch von Günstlingswirtschaft. Im bayrischen Sprachraum heißt es ungeachtet einer familiären Verbandelung Spezlwirtschaft (Spezi oder Spezl = bair. Freund), in Österreich Freunderlwirtschaft; im Rheinland spricht man vom Klüngel.
In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Lance“ Schmidt und Nisse „Jan“ Kreysing
P.S. Kaiserin Sissi hatte nie und nimmer ein Anker-Tattoo auf ihrer Schulter. Das hätte sie ihrem Papili nie angetan.
