Liebe Leserinnen und Leser - Juli 2009
Neues vom ersten Haus am Platz
Die Hessischen Theatertage sind vorbei, das Programm gelaufen, die Zuschauer zufrieden und die Preise vergeben. Glückwunsch an alle Geehrten! Die Auszeichnungen für bestes Spiel, beste Regie usw. sind hinlänglich bekannt. Wie bei den Oscars gibt es natürlich auch jene Kategorien, die hinten runterfallen, die in den Massenmedien keine Beachtung finden und vom Plebs weitestgehend ignoriert werden. Wir vom Wolf bieten nun all jenen eine Plattform, die sich ein Leben lang abgestrampelt, für die Kunst aufgeopfert und mental ausgelutscht haben:
Der Hessische Theaterpreis in der Kategorie „Bester, nicht blauer Elvis beim Liebesakt mit Tasteninstrument“ geht an: Uwe „Bertozzo“ Lange (Gretchen 89ff.)
Der Hessische Theaterpreis in der Kategorie „Intensivstes Aufwärmen vor einer Aufführung“ geht an: Nicole Ströher (Gretchen 89ff.)
Der Hessische Theaterpreis in der Kategorie „Beste Karaoke-Show außerhalb der Spielzeit“ geht an: Magdalena Kaim (Gretchen 89ff.)Der Hessische Theaterpreis in der Kategorie „Längster Gang mit Teelicht“ geht an: Markus Haßler (Gretchen 89ff.)
Der Hessische Theaterpreis in der Kategorie „Bester Andreas Hutt“ geht an: Andreas Hutt (Marburg Hope)
Die Goldene Currywurst wurde in diesem Jahr aus Rücksichtnahme auf die Schweinegrippe nicht verliehen.
In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Ekke“ Schmidt und Nisse „Radi“ Kreysing
P.S. Völlig überraschend ging die Christoph-Nix-Gedächtnisplakette in Bronze an den Pferdemetzger aus Kassel.
