Liebe Leserinnen und Leser - Mai 2009
Neues vom ersten Haus am Platz
Was macht man, wenn die Frühlingssonne einem das Hirn so zerbraten hat, dass einem so was von gar nix einfällt, aber auch so überhaupt nix. Ganz einfach, man fragt die Mitarbeiter, welche Themen sie im nächsten Heft verwurstet sehen wollen.
Und hier ist das Ergebnis:
Christian möchte gerne etwas über Corny und das Bayern-Barcelona-Spiel. Außerdem etwas über Paul und eine gewisse Dame. Nun, über das Spiel muss nichts mehr gesagt werden, und leider verbietet es der Anstand, sich weiter über zweite Thema auszulassen. Schade, denn es gäbe Packendes zu berichten.
Paul dagegen sieht Usedom und HipHop ganz vorne.
Diese Kombination ist durchaus interessant, aber leider völiig an den Haaren herbeigezogen. Sorry, Paul.
Markus interessiert sich für die Urlaubserlebnisse von Matze und Marion.
Die beiden Geschäftsführer der Waggonhalle waren in der Schweiz. Nach der Ankündigung, dass das Bankgeheimnis gelockert wird, sind sie über Nacht aufgebrochen und ... nun, aufgrund des laufenden Verfahrens gibt es hier nix mehr zu berichten.
Und was Lord Wurst sich gewünscht hat, haben wir leider vergessen.
Das war also wenig ergiebig. Dann zum letzten Mittel. Wenn einem alle Themen ausgegangen sind, dann schreibt man über Paul:Paul haben Sie schon mal kennen gelernt. Er macht bei uns ein duftes soziales Jahr im Bereich Kultur. Nun sind schon einige Monate ins Land gezogen, und Sie fragen sich zu Recht: Was macht so ein junger Mensch in seiner Freizeit? Es kommt selten genug vor, dass Paul mal einen freien Tag hat, in der Waggonhalle ist ja immer was zu tun. Aber wenn es mal soweit ist, dann lässt er es sich so richtig gut gehen. Museen und alte Kirchen haben es ihm besonders angetan. Romanische Architektur zieht er dabei der gotischen vor. Oder einfach mal im Park spazieren gehen und bei einer gepflegten Tasse Tee Gedichte rezitieren. Am liebsten von Hölderlin, den alten Charmeur. Seinen hymnischen Stil und die fragmentarische Lyrik schätzt er über alles. Wenn das dufte Jahr bei uns vorbei ist, möchte Paul gern in die Gobelin-Restauration einsteigen. Wir drücken ihm dafür die Daumen.
In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Hyperion“ Schmidt und Nisse „Empedokles“ Kreysing
