Liebe Leserinnen und Leser - März 2008
Neues vom ersten Haus am Platz
da gratulieren wir im letzten Wolf vorneweg dem Gewinner der Landtagswahl: und jetzt das! Heidewitzka, jetzt überbieten sich plötzlich alle in Aufrichtigkeit dem Wähler gegenüber, und wir haben schon immer gesagt, mit den anderen koalieren wir nicht, und da stehen wir auch total zu, und auf einmal geht gar nix mehr, weil alle so ehrlich sind und sich überraschend den Wahlversprechen verpflichtet fühlen.
Deshalb fordern wir:
1.Soviele Neuwahlen, bis ein den Parteien genehmes Ergebnis erzielt wird.
oder
2.Zusätzliche Ankreuzmöglichkeiten auf dem Wahlzettel, wie z.B.
a) "Ich wähl die Ypsilanti und mir ist es wurscht, ob sie sich auch von den Linken wählen lässt.
b) Meine Stimme geht an die FDP, und ich bin auch nicht superböse, wenn ihr heimlich mit der SPD verhandelt.
c) Ist mir alles egal, Hauptsache nicht Koch.
d) Stellt euch nicht so an, ihr Memmen, nach der Hamburgwahl kippt ihr doch eh alle um und sagt plötzlich sowas wie: wir fügen uns dem Wählerwillen ...
Wir wollten auch immer eine neue Malwerkstatt haben. Und nur das Landestheater hat eine gekriegt.
Uns war ja auch klar, dass die Stadt aufgrund der immer noch immens angespannten Haushaltslage nicht noch einmal 355.000 Euro zusammenkratzen kann. Aber das ist gar nicht so schlimm, fanden wir, denn schließlich unterhalten wir zahlreiche Stiftungen in Liechtenstein, da hätten wir das locker aus der Portokasse finanzieren können.
Nur hat niemand damit rechnen können, dass Oberbriefträger Zumwinkel – nur um seinen Allerwertesten zu retten – uns mit in die Pfanne haut. Jetzt warten wir etwas angespannt auf die Hausdurchsuchung, und unser Chef-Techniker Willi S. kommt ins Schwitzen, weil er alle privat gelagerten Dokumente vernichten möchte und plötzlich merkt, dass er völlig den Überblick darüber verloren hat, wie viele Villen er wo eigentlich besitzt. Und unsere Malwerkstatt musste ein wenig kleiner ausfallen als geplant (siehe Bild).
Aus gegebenen Anlass fällt auch die von uns geplante Revue „Vaduz – hier bin ich zu Hausse“ leider aus.
In diesem Sinne grüßt Sie die „Stiftung der Herzen“
Matze „und ab die Post“ Schmidt und Nisse „Malen und zahlen“ Kreysing s
