Liebe Leserinnen und Leser - Dezember 2007
Neues vom ersten Haus am Platz
Wenn das Rehlein durch den kniehohen Pulverschnee stompft, das Häschen sein Schnuppernäschen am Fenster des Rotkehlchens plattdrückt und der Chefkoch leise Roland Kaiser summt, dann ist es Zeit für den Weihnachtswolf.
Wenn der Intendant in seinem extra rot lackierten Dienstporsche vorfährt und jedem Mitarbeiter einen Zimtstern durch die Gitterstäbe reicht, dann ist es Zeit für ein paar kuschelige Worte und glühweinwarme Grüße an alle, die wir so sehr lieben.
Weihnachten ist die Zeit der Demut. So halten wir einen Moment inne, vergessen den Konsumrausch und sagen uns: Es muss nicht immer das größte Geschenk sein, alle sollen gleich groß sein, dann gibt es keine Tränen. Das haben wir von den Grünen gelernt, und wir wissen, wie wichtig es ihnen ist. Darüber haben wir lange nachgedacht und uns gefragt: "Ja, wollen wir das überhaupt?" Und dann haben wir plötzlich verstanden, was Weihnachten wirklich bedeutet.
Wie wunderbar passt es in diese hochjauchzende Zeit, dass wir voller Stolz verkünden dürfen, schon im vierten Jahr in Folge den IOF-Preis in der Kategorie "Freundlichkeit im Büro" gewonnen zu haben. Das ist der Nobelpreis unter den Dienstleistungspreisen und wird jedes Jahr in Uppsala vom schwedischen Verteidigungsminister verliehen. Ja, Freundlichkeit ist unser zweiter Vorname, und daran sollten sich alle ein Beispiel nehmen. Als nächstes wollen wir alle das Deutsche Sportabzeichen machen.
In diesem Sinne
Es grüßen aus dem Kulturzentrum der Herzen
Ihre Leuchtturmwärter
Matze "jauchzet" Schmidt und Nisse "frohlocket" Kreysing
