Liebe Leserinnen und Leser - September 2007
Neues vom ersten Haus am Platz
Liebe Leserinnen und Leser,
bald ist es geschafft – das Elisabethjahr geht auf das Finale zu. Ein Höhepunkt jagt den nächsten, und von Elisabeth-Praline bis zum Elisabeth-Kaffee ist alles zu haben. Die Amis hätten es nicht besser gemacht. Ganz zu schweigen vom Elisabeth-Musical. Dort singt sie: „Ich habe erfahren, einsam und schutzlos zu sein“ und laut Presse setzen die Produzenten „auch mal auf einen wohl dosierten Lacher an der richtigen Stelle“. Wir dagegen setzen auf 2033, dann ist Konrad von Marburg 800 Jahre tot, und sicher wird die Stadt ihren großen Sohn mit ordentlich Tamtam gebührend abfeiern. Am Wilhelmsturm kann man unter 09005 / 3071233 eine Geißel zum Leuchten bringen, bei Orion gibt es die Marburg-Peitsche „Conny“, wir im Rotkehlchen bieten den Cocktail „Bloody Lisbet“ an und gegen Aufpreis darf man einen backofengroßen Frosch anbeten.
Was Konrad für Marburg ist Mehdorn für die Deutsche Bahn. Er hat uns fest zugesagt, den Tarifkonflikt mit den Lokführern (30 Prozent!) noch vor Beginn des Varietés zu lösen (KW 33) und sich darüber hinaus auch für die neue Gewerkschaft der Leuchtturmwärter (100 Prozent!!) einzusetzen. Bei Erscheinen dieser Postille wissen wir mehr.
Was hat Elisabeth mit Gonzo zu tun? Denken Sie mal nach. Wir kommen auch nicht drauf. Jedenfalls sind von der
Muppetshow wesentlich mehr Zitate überliefert. Die Verfasser dieses sympathischen Grußwortes werden in letzter Zeit immer
häufiger mit den Opis vom Muppetbalkon verglichen. Und das völlig zu recht. Außerdem immer noch besser als Gonzo.W: Diese Sitze sind schrecklich.
S: Warum? Kannst Du von hier nichts sehen?
W: Das ist ja gerade das Problem: Ich kann alles sehen.
In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Statler“ Schmidt und Nisse „Waldorf“ Kreysing
P.S. Ein Hinweis aus der Finanzwelt an alle Kreditkartenhalter. Wir sagen nur ein Wort: „Echoüberweisung“. Merken Sie sich diesen Begriff!!!
