Liebe Leserinnen und Leser - August 2007
Neues vom ersten Haus am Platz
Liebe Leserinnen und Leser,
wir eröffnen heute unsere putzige, neue Sommerrubrik: "Kinder schreiben den Wolf". Damit hoffen wir unseren Marktwert bei jungen Familien deutlich zu steigern; außerdem sind bald wieder Haushaltsverhandlungen im Stadtparlament, und Politiker mögen immer Sachen mit Kindern. Deshalb haben wir Emmi (7 Jahre) und Madita (4 Jahre) im Urlaubsparadies Schweden besucht und sie das Grußwort zum Monatsprogramm schreiben lassen.
Das was jetzt kommt, macht natürlich überhaupt keinen Sinn, aber es ist betont drollig und bringt hoffentlich viel Geld (siehe Haushaltsverhandlungen). KFZ, Trauma und Stompfe und alle anderen Politiker können sich entspannt zurücklehnen, ihr kommt nicht vor, denn die süßen Kleinen kennen keinen von Euch … überhaupt nicht … wirklich … wir haben sie gefragt.
Los geht's, ab jetzt im O-Ton und ungeschnitten - die pädagogisch Versierten unter Ihnen werden wissen, dass in der ersten Klasse noch nicht korrigiert wird (es erhöht den Niedlichkeitsfaktor erheblich, wenn Sie den Text laut lesen und sämtliche s-Laute lispeln):
Wolen sie komen, wen sie komen wirt es ienen hofentlich gefalen, die Rosen sientt schön, Unser teater stük heist die Blumenpferde laufen auf der Wiese, mit schönen mensch-Muscheln, Warum ist Wolfgang niecht hier, Ich würde Pferde kaufen und gans fiel reiten. Nise känt einen Hund, der heist Svatis, Warum heist Maze Maze?, Weil maze hat ne klaze.- hier endet das Grußwort im minutenlangen Gekicher.
Anschließend widmet man sich lieber wieder "Wer mit dem Luftballon den Boden berührt, hat verloren".
In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärteranwärterinnen
Emmi "Mensch, das hab ich als Erster gehabt " und Madita "Selber, Doppelspiegelei ohne Rückgabe"
P.S. Nochmal an unsere Freunde: die kennen wirklich nur uns. Dafür können wir doch nichts …
