zurück zum Wolf-Archiv

Liebe Leserinnen und Leser - Juli 2007

Wolf im Schafspelz
Neues vom ersten Haus am Platz


zuallererst: uns geht es gut, wir wurden bei der Messerstecherei im Erotic Island nicht verletzt. Außerdem lehnen wir organisierte Kriminalität wie Schutzgelderpressung entschieden ab, auch wenn dies so manchen bei der miserablen Fördersituation der freien Kultur in Marburg überraschen mag. Überhaupt verurteilen wir Gewalt und Lügen und Krieg und Hunger. Elisabeth hätte ihre wahre Freude an uns gehabt. Besonders am Willi, aber das ist eine andere Geschichte.

Ein Jahr ist die Super-WM mittlerweile her und fast schon in Vergessenheit geraten. Wir lassen sie wieder aufleben. Sind unsere Mitarbeiter intellektuell schon unerreicht (siehe die Waggonhalle-Schach-Liga), steht jetzt körperliche Ertüchtigung auf dem Programm. So wurde eine Fußball-Mannschaft ins Leben gerufen, die mit Top-Spielern wie Jan "The Axe", Caro "The Boss" oder Corny "The Kavallerie" glänzen kann. Ob dies den Weggang von Sascha "The Blutgrätsche" wettmachen kann? Man wird sehen. Willi ist da sehr optimistisch und redet von Ferngläsern, aber das ist eine andere Geschichte.

Wir von der Waggonhalle übernehmen Verantwortung und sind Partner der UNO-Sicherheitstruppen in Afrika. Mit der Ausbildung der Rekruten kann nicht früh genug begonnen werden. Sehen Sie selbst einen Schnappschuss von unserem Workshop "Camouflage in der Savanne". Ausbilder Willi (unten rechts) ist mal wieder PERFEKT getarnt.

Zum Schluss noch eine eidesstattliche Erklärung: Auch nach 11 Jahren bringen wir noch kulturelle Höchstleistungen. Dies geschieht ohne Eigenbluttherapie oder EPO. Wir haben niemanden betrogen oder irgendwie geschadet. Unser Festnetzanschluss über die Telekom ist rein geschäftlicher Natur. Und Willi telefoniert nicht, geht außerdem zu Fuß, und sein Arzt kann kein Spanisch.

In diesem Sinne
Ihre Leuchtturmwärter

Matze "Jan" Schmidt und Nisse "Erik" Kreysing

P.S. Vierzig Autonome stürmten vor ein paar Wochen die Nordstadt und suchten tagelang verzweifelt nach einem großen Zaun. Nachdem ihnen glaubhaft versichert wurde, dass dort nicht das G8-Werk sei, zogen sie enttäuscht weiter und fangen nun ein neues Leben als Plakatierer der Waggonhalle an.