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Liebe Leserinnen und Leser - März 2006

Wolf im Schafspelz
Neues vom ersten Haus am Platz

Vorweg gleich die Nachricht, dass wir aus gegebenen Anlass darauf verzichten, unsere nie gehaltene aber mit zahllosen Kalauern gespickte Neujahrsansprache hier abzudrucken. Wenn Sie trotzdem ein paar Auszüge hören wollen, lauern Sie einfach unserem Intendanten im Rotkehlchen auf, wenn er gerade „hart am Glas“ ist. Es lohnt sich!

„Hart am Glas“ wird's auch bei „Indien“, der ersten Premiere des Jahres. In Zeiten, in denen der „Kampf der Kulturen“ hochstilisiert wird, bringen wir Schnitzel und Sitar zusammen (mit freundlicher Genehmigung der „Sitar-Freunde Ortenberg e.V.“) und werfen einen Blick auf zwei liebenswerte Mitbürger. Unser Regisseur Steffen Schmidt befindet sich in diesen Minuten auf Recherche-Tour, um die deutsche Seele dort zu erkunden, wo sie seit jeher am kräftigsten blüht. Wir freuen uns auf seine baldige Rückkehr aus Österreich.

Bald ist Kommunalwahl. Dann heißt es wieder lustig kumulieren und panaschieren. Das können Sie übrigens auch bei uns. Wenn Sie 87 Programmhefte nebeneinander legen, haben Sie die ungefähre Größe eines herkömmlichen Stimmzettels. Planen Sie nun ihre Besuche in der Waggonhalle. Sie dürfen uns im März bis zu 59 Mal besuchen. Wenn Sie nicht jede einzelne Produktion sehen wollen, können Sie mehrfach zu einer Veranstaltung kommen (kumulieren) oder auch Veranstaltungen aus verschiedenen Sparten wählen (panaschieren).

Es sagen „danke, ganz lieb“
Ihre Leuchtturmwärter
Matze „Kurt“ Schmidt und Nisse „Heinzi“ Kreysing