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Liebe Leserinnen und Leser - Juni 2005

Wolf im Schafspelz
Neues vom ersten Haus am Platz


Das Ende ist nah - dem ersten Haus am Platz (Waggonhalle) ist zum 30.Juni 2005 gekündigt worden. Ist das der Untergang? Müssen wir Bruno Ganz für einen letzten Auftritt hier verpflichten? Gibt es „Ladies' Night“ jetzt nur noch in schmuddeligen Unterführungen zu sehen? Wir sagen nein! Aber wie ist die Lage? Die Bahn sagt „Ja“ zur Waggonhalle und bietet einen neuen Pachtvertrag an.

Eine neue Betreibergesellschaft sagt „Ja“ zur Waggonhalle und hält die Kugelschreiber zur Unterschrift gezückt. Was sagt die Stadt? Die Stadt sagt „Ja“ zur Waggonhalle, hält sich aber noch bedeckt, was das in Zahlen heißt. Zwar gibt es schon erfreuliche Signale von unserem zukünftigen Oberbürgermeister Egon Vaupel, aber was bedeuten sie?

„Wir lassen die Waggonhalle nicht im Regen stehen“ - Prima, bekommen wir einen Regenschirm? „Die soziokulturellen Zentren werden auf solide Füße gestellt“ - Gummistiefel gibt's auch noch dazu? Ohne kräftig erhöhte Zuschüsse können wir keine neuen Verträge schließen. Was wir brauchen sind konkrete Zusagen der Stadt. Sie können uns dabei unterstützen. Geben Sie uns Ihre Unterschrift! Sagen Sie „Ja“ zur Waggonhalle! Fragen Sie nicht nur „Was tut die Waggonhalle für mich?“, fragen Sie auch „Was kann ich für die Waggonhalle tun“ (so ähnlich geäußert von John F. Kennedy).

Es grüßen herzlichst die Ü30-Leuchtturmwärter
Nisse Kreysing und Matzte Schmidt

Ich sage „Ja“ zur Waggonhalle und fordere die Stadt auf, die Zuschüsse kräftig zu erhöhen.

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