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Klaus der Geiger plus Kultur der Tour de Natur Konzertevent Umsonst und draußen (bei Regen im Saal) |
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Ein Virtuose mit
der Geige. Ein geigender Sänger "mit einer Stimme, so rau wie ein Reibeisen
und so fest wie Straßenbeton". Ein politischer Provokateur. Ein Grenzgänger
zwischen den Musikstilen. Klaus der Geiger lebt seit 35 Jahren als Kommunarde
und Straßenmusiker. Der 1940 als Klaus von Wrochem im Erzgebirge geborene
Geiger studierte in Köln Musik und spielte in Sinfonieorchestern und beim
WDR. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den USA begann er 1970 als
Straßenmusiker, geprägt von Hippies und dem Protest gegen den Krieg in
Vietnam. Seine Texte sind poetisch, politisch, gefühlvoll und bissig und
stammen aus seiner Feder wie auch viele der Melodien. Er singt und geigt,
erzählt und lacht und reißt sein Publikum mit. Nach Marburg kommt Klaus
der Geiger als Schirmherr der Tour de Natur. Mit ihm spielen die Musikanten
der Tour de Natur auf Geigen, Gitarren und Klarinette. Akrobatik und Aktionstheater
machen das Programm zu mehr als einem Konzert. Die Tour de Natur ist seit
15 Jahren eine Ost- und Westdeutschland verbindende Fahrradtour für nachhaltige
Verkehrspolitik - eine elf Tage lange Demonstration von Eisenach nach
Bad Vilbel mit Musik, Theater und Akrobatik, mit Diskussionen und Aktionen.
Die Anliegen sind eine sozialverträgliche Verkehrs- und Umweltpolitik,
Kultur und gemeinsame sportliche Betätigung. Um die 150 Radfahrer starten
am 28. Juli in Eisenach und kommen auf ihrem Weg Werra und Lahn entlang
nach Marburg. Am 6. August endet die Tour in Bad Vilbel bei Frankfurt.
Von Eisenach bis Gießen radelt die Tour de Natur gemeinsam mit Bike for
Peace zur Erinnerung an den 60. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
Bike for Peace führt von Prag nach Büchel, wo die USA vermutlich Atomwaffen
lagern. Gegen 16 Uhr trifft die Tour de Natur am 2. August zusammen mit
Klaus dem Geiger auf dem Marktplatz ein. Das Kulturfest in der Waggonhalle
beginnt um 20 Uhr.
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