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Windzerzaust und
sonnenverbrannt, an Abenteuern und bestandenen Gefahren gereift, ist die
Kapelle HISS von ihren ausgedehnten Reisen in die wenig erforschten Gegenden
des Globus zurückgekehrt. Nach Klängen, Rhythmen und Melodien haben sie
gesucht, Inspiration und kulturellen Austausch wollten sie finden.
Sie haben viel riskiert, ihr Einsatz war hoch. Und ihre Hoffnungen haben
sich erfüllt. Schön für uns.
Denn was HISS uns jetzt bringt, klingt nach den rauhen Tundren Finnlands,
nach der Dürre des nordmexikanischen Sommers, dem Liebreiz Transsylvaniens
und der Schwüle in den Sümpfen Louisianas. Ob es nun eigene deutschsprachige
Werke sind, ob es Skispringerhymnen oder Gauchotänze sind, alles ist durchweht
von Forschergeist und Risikofreude. So vermählen diese Teufelskerle die
Polka polnischer Auswanderer mit jamaikanischer Gelassenheit, deutsche
Abschiedsklänge mit der Hitze der Südstaaten, Europa mit Afrika, Ost mit
West.
Kraftvoll und ohne falsche Scham blasen sie jene Klänge von der Rampe,
während wir staunen und lauschen oder aber staunen und tanzen. Zwischen
den Tänzen gewährt uns Herr Hiss ein ums andere Mal tiefe Einblicke in
seine Erkenntnisse und erzählt uns von seinen Erlebnissen.
Und die Fachwelt zeigt sich beeindruckt: HISS erhielt den Deutschen Preis
für Folk- und Weltmusik, die Deutsche RUTH 2004.
Besetzung: Stefan Hiss: Gesang, Akkordeon; Thomas Grollmus: Gitarren,
Mandoline, Gesang; Patch Pacher: Schlagzeug, Gesang; Michael Roth: Mundharmonika,
Gesang; Volker Schuh: Bass Mit freundlicher Unterstützung des 13. Kultursommers
Mittelhessen.
So 14.08., 20 Uhr
Eintritt:
VvK 10 Euro | AK 12 Euro

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