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In
ein beschauliches Leben platzt die Nachricht, dass in knapp drei Tagen
die Welt untergeht. Niemand und nichts wird überleben. Auch die Würmer
können nicht fliehen. Was tun wir, was hoffen wir, an was denken wir?
Was haben wir für geheime Wünsche, die sich in dieser Zeitspanne so befriedigen
lassen, dass wir meinen, nichts verpasst zu haben? Was kann es bedeuten,
etwas verpasst zu haben, wenn alles so radikal zugrunde geht?
Das einzig Tröstliche ist, dass wir nichts zurücklassen müssen, woran
unser Herz hängt. Wir könnten uns darauf vorbereiten, Tagebücher lesen,
Fotoalben betrachten.
Wir könnten lange Spaziergänge machen. In Landschaften, die wir noch nie
gesehen haben, gehen, bis es soweit ist. Schöne Landschaften als Kulisse
für das Schlussbild. Oder wollen wir etwas Sinnloses tun? Ein Fest geben,
irgendein ganz belangloses Fest? Bald ist es Abend. Dann kommt die letzte
Nacht. Dann unerforschte Ewigkeit. Wir wären lieber von einem Saurier
gefressen worden als so ergeben zu krepieren!?
Regie: Karin Winkelsträter
Premiere:
Mi. 29. Juni um 20.00 Uhr
Do. 30 Juni 11 und 18 Uhr/ Fr. 01. Juli 20.00 Uhr
Eintritt: 8 | 5 Euro
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