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Die Theater-GegenStand-Produktion
ist eine englischsprachige Adaption des gleichnamigen Jugendromans von
Morton Rhue. Das Thema ist der Amoklauf zweier Schüler an einer amerikanischen
High School. Bekannt wurde der Autor mit seinem Jugendroman The Wave (Die
Welle). Das Stück "Give a Boy a Gun" zeichnet in enger Anlehnung an den
Jugendroman Garys und Brendans Erlebnisse in der Schule und im Privatleben
nach. Sie werden schließlich zum Auslöser für ihren Amoklauf und für Garys
Selbstmord. Die im Rückblick gezeigten Schlüsselszenen des Romans lassen
sowohl die Täter als auch die Opfer und Zeugen der Tat zu Wort kommen:
Sie zeigen, wie und warum Gary und Brendan in ihrem Kampf um Anerkennung
bei den Mitschülern scheitern und sich allmählich von ihren Freunden und
Eltern abwenden. Das Stück zeigt auch die vergeblichen Versuche von Lehrern
und der Schulpsychologin, die Jungen aus ihrer Isolation zu holen und
es hinterfragt, inwieweit Computerspiele und das Internet die Gewaltbereitschaft
von Jugendlichen steigern können. Dennoch sollen auf die Frage nach dem
"Warum?" keine eindimensionalen Antworten gegeben werden. Die Schuldfrage
wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und fordert die Zuschauer
dazu auf, persönlich zu den Taten zweier scheinbar "durchgeknallter" Jugendlicher
Stellung zu beziehen. Denn: "It's not random. It's a message, and the
sooner we wake up and listen, the better." (Beth Bender in: Give a Boy
a Gun)
Mit: Inga Berlin, Matt Dressler, Michael Klemm, Daniel Schulz, Hakan Yücel
Regie: Karin Winkelsträter
Produktionsleitung: Andrea Gergen, Bianka Gotsch
Mi
22.06., 18Uhr
Eintritt:
10 | 7 Euro
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