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Das 1984
gegründete theatre du pain ist ganz und gar sein eigenes Genre.
Die Bühnenaktionen, welche kabarettistische und Comedy-Elemente enthalten,
sind mit nichts zu vergleichen. Die Gleichzeitigkeit von Sentimentalität,
Spießigkeit und einem stets durchbrechenden Anarchismus macht drei tdp-Figuren
zu exquisiten Abbildern des Abendländers. Wie um einen (thematischen)
Magneten kreisen die Songs und Szenen um das Sich-Befreienwollen aus selbstauferlegten
Zwängen und Zuständen.
Die Musik, die auch in diesem (18.) Programm eine gewichtige Rolle einnimmt,
ist mehr denn je machtvoller Gefühlsträger. Elemente aus Pop, Chanson,
Folklore, Jazz, Klassik werden höchst kunstvoll zitiert. Die drei Akteure
zeigen sich als versierte Instrumentalisten: Tuba, Horn, Trompete, elektrische
und akustische Gitarren, Banjo, Mandoline, Ukulele und Schlagzeug kommen
zum Einsatz.
Pressestimmen:
(...)"Brunft und Freude" ist groteskes Theater in Höchstform. Es ist ein
verstörendes Verwirrspiel jenseits von Kategorien wie Comedy, Kabarett
oder Musiktheater. Das theatre du pain ist ein Ort, an dem Impulse und
Reaktionen einer eigenen Logik unterworfen sind, die sich (zum Glück)
nicht immer erschließt. Herrliche Perspektivverzerrungen entstehen, wenn
sich Pollkläsener und Sucher als steife Herren im Sandkasten um Förmchen
streiten, bis König die großen Bengel durch Ansingen des Weltgeistes beruhigt.
Aber auch schlichtere Szenen- wie der Angriff boxender Handpuppen auf
versteinerte Mimen-Minen und die brüllkomische Psychokinese-Zugabe- verdrehen
den Blick auf Ursache und Wirkung. Weserkurier 6.3.04
weitere
Informationen unter: www.theatredupain.de
Mi
15.09., Überraschung in der Stadt (näheres wird noch bekannt
gegeben!)
Do
16./ Fr 17./ Sa 18.09., jeweils um 20 Uhr
Eintritt:
12 | 8 Euro
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