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Earthdance
Cooperation
BI Vision 0.5
Tanztheater
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"...Nichts
entsteht aus sich selbst heraus", sondern nur in Abhängigkeit mit anderen
Elementen. Aus diesem Grund haben alle Phänomene isoliert betrachtet kein
eigenes "Selbst". Das vertraute Gefühl der Isolation oder Abgetrenntheit
ist also eine Illusion, ein Missverständnis, ein Trugbild. Mit dem Thema
Dualität als Ausgangspunkt (deren Platz und Ausdruck in unserem Sein),
entschieden wir uns für die Extreme Opfer und Täter, um uns in ihnen und
durch sie zu beleuchten. Es gibt kein Entweder-Oder, sondern ein sicht-
und spürbarer Wandel aller Darsteller von einem Extrem zum anderen. Der
Wandel verläuft teilweise subtil, auf energetischer Ebene, teilweise in
schnellen, impulsiven Momenten... Klare Statements, die stattfinden, fordern
eher zum hinterfragen auf, als Klarheit zu schaffen und die Personen auf
der Bühne sind nicht nur miteinander eng verbunden, sondern sind in ihren
Identitäten austausch- und verschiebbar.
-Wer ist der Täter, wer das Opfer?
-Wo beginnt der Zufall, oder die Absicht?
-Wieviel ist manipuliert und wer manipuliert dann wen?
-Wie ordnet der Betrachter die Szene für sich ein, und in wieweit ist
er selbst in einer Abhängigkeit der Extreme?
Zwar wird der Zuschauer auch aufgefordert, eine Stellung zu beziehen und
das Gesehene wie gewohnt einzuordnen, aber gleichzeitig auch ermutigt
die enge Verbindung und das Zwischenspiel von Abhängigkeiten des einen
mit dem anderen zu erkennen und all das für sich selbst zu interpretieren.
Was bleibt ist keine Zuordnung in Extreme, sondern ein Bild der Extreme
in uns, welches sich manchmal öffnet und befreit und manchmal auf eine
Seite in uns schlägt.
Choreographie: Mikel Aristegui, Martina La Bonté; Tanz: Giacomo Sacenti,
Giannalberto de Filippis, Martina La Bonté; Musik: Edgardo Rudnitzky;
Video: Dominik Schötschel, Mikel Aristegui; Kostüme: Katharina Beth.
Bi Vision 0.5 ist eine Koproduktion mit der Schaubühne am Lehniner Platz
Berlin.
Der zweite Teil des Abends ist ein Tanzfilm des in Genf lebenden Regisseurs
Pascal Magnin und wurde in den Schweizer Alpen gedreht. Der Film hat internationale
Preise gewonnen und ist stark geprägt durch die Mitarbeit von Mikel Aristegui,
der im Film tanzt und die Choreographie übernommen hat. Der Film ist dynamisch
und spannend, verspielt und humorvoll und gibt einen romantisch-geheimnisvollen
Einblick in die schweizerisch-französische Kultur... WIRKLICH SEHENSWERT!
Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE
NETZ (NPN) aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten
der Kultur und der Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder
Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und
Thüringen.
Do
10. - So 13.06., jeweils um 20 Uhr
Eintritt:
10/7 Euro
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