Wilhelm Manske
Die Lasterhaften Balladen des Francois Villon
Theater mit Jazzmusik

Ein Kerl aus Dreck und Seide – er säuft, hurt, besingt seine Freudenmädchen, brüllt sein Unglück heraus, beschreibt die Welt aus der Galgenperspektive und wiegt im nächsten Augenblick ein verirrtes Mäuschen zärtlich in seinen Händen. Fancois Villon – der Delinquent, der bereits vor 500 Jahren zum Tode verurteilt und später begnadigt wurde. Er hat einen Priester totgeschlagen, gehörte einer Diebesbande an, war lebensbegierig und ist todesängstlich durch kurze 34 Jahre gerast. Seit dem Jahre 1463 ruht er „im eigenen Dreck“. Francois Villon – Vagant und Poet, der Mann, der „sich den Wind zur Wohnung nahm“. Geblieben sind sein „Großes Testament“, seine Balladen, die der Schauspieler Wilhelm Manske und die Jazzmusiker Alex Czinke, Sven Faller und Florian Oppenrieder vom Belletristik-Regal reißen und explodieren lassen. Vorgetragen von Wilhelm Manske Musikalisch interpretiert von Alex Czinke, Gitarre, Sven Faller, Kontrabass und Florian Oppenrieder, Schlagzeug

Eintritt: 10/7 Euro
Fr 26./Sa 27./So 28.03., 20 Uhr
ACHTUNG: DIE VORSTELLUNGEN FALLEN WEGEN KRANKHEIT LEIDER AUS!!!

Waggonhalle