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„Vagina.
Jetzt
habe ich es ausgesprochen. Geheimnisse erzeugen oft Scham, Furcht und
Legenden. Ich spreche es aus, weil ich mich eines Tages nicht mehr beschämt
und schuldig, sondern gut fühlen will, wenn ich es ausspreche ... Meine
Vagina war etwas, das da unten war, weit weg... Sie war ein belasteter,
mit Angst besetzter Ort ... Später, nachdem du das Wort zum hundertsten
oder tausendsten Mal ausgesprochen hast, wird dir klar, dass es Dein Wort
ist, Dein Körper ist, Dein wichtigster Ort.“ (Eve Ensler) Eve Enslers
Vagina-Monologe basieren auf Hunderten von Interviews, die die New Yorker
Journalistin und Theaterschriftstellerin mit Frauen aus den unterschiedlichsten
Kulturkreisen geführt hat: mit Jungen und Alten, Bürgerlichen und Ausgeflippten,
mit Hausfrauen und Managerinnen, Universitätsprofessorinnen und Prostituierten.
Wie sie in Interviews betont, ist Gewalt gegen Frauen ihr zentrales Thema,
welches Ensler durch Aktionen, wie den V(agina)- Day und mit Hilfe von
prominenten Frauen, wie z.b. Alanis Morissette oder Glenn Close, an die
Öffentlichkeit bringen und beenden will. Ensler selbst nennt ihr Stück
„eine anthropologische Untersuchung“, die erotische Fantasien von Frauen,
deren Leidenschaft und Begehren, aber auch Enttäuschung oder gar Missbrauch
einschließt. Es ist ein Plädoyer für einen schamfreien und lustvollen
Umgang mit unserem „zweiten Herz“, diesem kostbaren, großartigen und lebensspendenden
Teil zwischen unseren Beinen.
Eintritt: 12/9 Euro
Mi
10./Fr 12./Sa 13./So 14.03., jeweils um 20 Uhr
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