Performancegruppe Simultan
Zwischen
Tanztheater

Die Inszenierung choreographiert das innere Drama der russischen Schriftstellerin Marina Zwetajewa (1892-1941), deren Leben, Liebe und Schaffen vom Gefangensein in einem "zwischen" geprägt wurde. Zeitlebens schwankte sie zwischen der Liebe zu Frauen und dem Hingezogen sein zu Männern und blieb doch in gewisser Weise "solitär". Sie blieb im doppelten Sinn heimatlos, ging ins Exil um wieder zurückzukehren ohne die Heimat wieder zu finden, und sie fand nicht den Menschen in Ihrem Leben. Das Stück ist in fünf Teile gegliedert und stellt den Verlauf einer Beziehung dar. Vom sich Annähern , Verliebt sein zur Verschmelzung und Eifersucht bis hin zur Trennung nimmt das Stück immer wieder Bezug, zum Leben und den Traumata der Schriftstellerin, auf. Die Lyrik Zwetajwas gibt den Takt und das Tempo der Inszenierung an. Choreographie: Andrea Sand Mit: Peter Barth, Agnès Bouzanne, Dagmar Herrenberger, Richard Jourdant, Sabine Müller


Eintritt: 10/7 Euro
Sa 21./So 22.02., 20 Uhr

Waggonhalle