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Fr 4.7., 17 Uhr
Ausstellungseröffnung
War Never Sleeps
Bilder und Texte gegen Krieg und über das eigentlich Wichtige im Leben.
Musikalisch begleitet durch das Kimba Djembé Orchester
WAR
NEVER SLEEPS ist ein Kunst- und Ausstellungsprojekt von I SEE e.V.
und Agent 21/Praxis GmbH, das Schülerinnen, Jugendliche und Studierende
nach ihrer künstlerischen Meinung über die Gefahren und Konsequenzen von
Krieg und über das eigentlich Wichtige im Leben fragt. Der Krieg schläft
nie! Das Leid und die Zerstörung an Leben, Natur und Kultur auf Kosten
von Zukunft, Sicherheit und Stabilität durch den Irak-Krieg ist nur das
jüngste Beispiel für die Notwendigkeit, ein klares Nie wieder! auszudrücken.
Alle bis Ende Juni 2003 eingereichten Arbeiten werden erstmalig vom 4.
bis 6. Juli 2003 im Rahmen des "JUST ONE WORLD" Festivals in der Waggonhalle
in Marburg ausgestellt und durch das Projekt 2012 darüber hinaus in die
Zukunft bzw. in das Jahr 2012 transportiert. Und an unterschiedlichen
Orten weltweit gezeigt. Auch die Kunstwerke, die bis Ende 2003 ankommen,
werden Teil der Ausstellung. Ob Photomontagen, Collagen, Zeichnungen,
abstrakte oder konkrete Bilder, ob mit oder ohne Text, ob s/w oder farbig,
ob als Antikriegsplakat oder Graffitientwurf, schon jetzt macht die Idee
der Ausstellung "WAR NEVER SLEEPS!", für die der Marburger Bürgermeister
Egon Vaupel die Schirmherrschaft übernommen hat, neugierig. Die Einladung
zur Ausstellungsbeteiligung ist an Menschen und Schulen auf allen fünf
Kontinenten versandt worden. Aus Kenia in Ost-Afrika sind z.B. schon über
fünfzig Arbeiten von ehemaligen Strassenkindern und Schülerinnen eingetroffen.
Kimba
Djembé Orchester (KDO)
Das bekannte Kimba Djembé Orchestra setzt sich zusammen aus den SchülerInnen
der laufenden Wochenkurse der Djembé-Schule "la percussion". Mit seinen
bis zu 25 TrommlerInnen ist es wohl das größte Djembé Projekt der Region.
Das KDO ist ein fester Bestandteil im Marburger Kulturleben. Zu Konzerten,
Festivals, politischen Veranstaltungen (z.B. beim Bündnis gegen Rechts,
Demos, Mahnwachen) und Festen wird die Trommel herbeigerufen. Gespielt
werden traditionelle afrikanische Rhythmen. Mit dabei sind neben den Djembés
auch Doundouns (Basstrommeln), Kleinpercussion und Gesang. Mit einer Didgeridoo-Section
wird zudem eine Brücke zwischen afrikanischer und australischer Kultur
gebaut. In der Begegnung von Kulturen, Philosophien und Generationen werden
den Menschen Lebensfreude und Begeisterung zugespielt. Der Tanz gehört
dem Publikum!
Eintritt
frei
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