Dyane Neiman Solo
GoGo Dancing
Preisgekrönte One-Woman-Tanztheater-Show
Dyane Neiman

Dyane Neiman

Dyane Neiman

Ein Cheerleader, eine GoGo Tänzerin, eine Frau auf dem Geländer einer Brücke, alle kurz vor dem Moment des Fallens, in ein endloses Meer der Fröhlichkeit: GoGo Dancing. Im Club Dream Land tanzt sie ihre 2359te GoGo Nummer. Als GoGo Girl spielt sie die Rolle des verführerischen Entertainers und des Chearleaders, der sein Publikum anfeuert: "Have fun!", "Nicht aufgeben!", "go go!" Es geht um Träume, die an der Wirklichkeit zerschellen und den Versuch, trotzdem weiter zu machen, in einer von allem Zauber entkleideten Realität.

Beim 10. Festival Freier Theater NRW Theaterzwang 2002 wurde GoGo Dancing mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Laudatio der Jury: "Dyane Neiman zeigt in stimmungsdichten, starken Bildern einen Tanztheaterabend voller Sehnsucht und Verstörung. Radikal im Umgang mit sich selbst schillert der Abend zwischen Voyeurismus und Entfremdung, Glamour und Sadness."

"Diese One-Woman-Show hat gleichermaßen Witz und Tiefe, das hellauf begeisterte Premierenpublikum dankte es der Protagonistin mit Bravos und lautem Beifall." (Kultura-Extra.de – das online magazin, 4.2. 2001)

"Die New Yorker Tänzerin begeisterte dabei vor allem durch die Brüche und harten Kurswechsel in einer Choreographie, die ebenso rasant aufs Tempo drücken wie still in sich zusammensinken konnte. ... Neiman bewahrt sich als Choreographin einen eigenen, spitzbübischen Humor." (WAZ, Herne, 1.10. 2001)

Dyane Neiman erhielt ihre Ausbildung am Hunter College (City University New York), den Merce Cunningham-, Martha Graham-, Erick Hawkins Studios, ergänzt durch postmodernes Training bei Triha Brown, Lucinda Childs, David Gordon, u.a. 1992 kam sie im Rahmen einer Lehrtätigkeit nach Deutschland und blieb. 1996 wurde ihr Solo pistol zum Überraschungserfolg beim NRW Festival Theaterzwang in Dortmund. Daraus entwickelte sich eine dauerhafte Präsenz bei dem biennal stattfindenden Festival, denn zwischen 1998 und 2002 erhielt Dyane Neiman dort drei weitere Auszeichnungen (für Chicken Fodder & Other Fine Stories, als Tänzerin u. Co-Choreographin von Silke Z's fractured sowie für GoGo Dancing). 1998 erhielt sie das Choreographiestipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW. 1999 kreierte Dyane Neiman The Rise and Fall of Semper Augustus als Auftragsproduktion des Festivals Meeting Neuer Tanz. Sie arbeitete unter anderem mit Nigel Charnock (Choreograph), Frank Heuel (Regisseur), Rolf Dennemann (Regisseur), Thomas Linden (Autor), Ingo Reinhardt (Bildender Künstler) und René Laloire (Philosoph), die ihre Arbeit wesentlich beeinflußt haben.

Choreographie & Performance: Dyane Neiman; Dramaturgie: Thomas Linden; Regie-Coaching & Stimme: Rolf Dennemann; Choreographie-Coaching: Britta Lieberknecht; Lichtdesign: Ingo Reinhardt; Technik: Christof Schreckenberg.

GoGo Dancing ist eine Koproduktion von Dyane Neiman Dance und der Kölner Tanz Agentur. Die Gastspiele werden gefördert im Rahmen des Veranstaltungsnetzwerkes Theaterzwang durch das Kultursekretariat Wuppertal mit Mitteln der Stiftung Kunst und Kultur NRW.

Eintritt 10/7 Euro
Do 10./Fr 11./Sa 12./So 13.4., 20.30 Uhr

 

Dyane Neiman

Waggonhalle