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Anfang April hat
Theater GegenStand mit Der Theatermacher
von Thomas Bernhard Premiere. Einen ersten Vorgeschmack bietet Regisseur
und Hauptdarsteller Wilhelm Manske in einer szenischen Lesung.
Thomas Bernhards
Der Theatermacher ist in der Reihe
seiner Künstlerdramen von Der Ignorant und der Wahnsinnige bis hin zu
Einfach kompliziert die große klassische Komödie klassisch deswegen,
weil Bernhard den Widerspruch vom höchsten Kunstanspruch und traurigem
Scheitern nie so witzig, nie so berührend und nie so wortgewaltig dargestellt
hat. Der Staatsschauspieler Bruscon also der Theatermacher
fährt mit seiner Schauspielerfamilie über die Provinzdörfer um sein Lebenswerk,
die Menschheitskomödie Das Rad der Geschichte, aufzuführen. Im Wirthaussaal
des Schwarzen Adlers zu Uzbach ereilt Bruscon einmal mehr die Kunstkatastrophe:
die sorgfältig vorbereitete Vorstellung platzt, der Pfarrhof brennt, das
Publikum flüchtet.
Das Stück zeigt den
Theaterkünstler als Don Quixote, als Weltbeherrscher und lächerlichen
Narren. Thomas Bernhards Theatermacher
ist eine vollendete Liebeserklärung an das Theater. Und eine grandiose
Komödie obendrein.
Eintritt:
4 Euro
So
9.3., 20.30 Uhr
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