Earthdance Cooperation
motionfield
2 Choreographien und 1 Film über Träume im Alltag

LiebeSBahn

LiebeSBahn

LiebeSBahn

motionfield erzählt drei Geschichten von der Suche nach dem Sinn im täglichen Leben. Was erfüllt unser Leben und Zusammenleben? Wie zeigen sich Träume und Ideale im Alltag? Wie finde ich das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen? Drei Choreographien weisen unterschiedliche Wege, die Antwort auf diese Fragen zu entdecken.

Laboratoire Étoile (ca. 30 min) ist ein Choreographie von Martina La Bonté, die zur Zeit in Koproduktion mit der Euroscene Leipzig und Schaubühne Lindenfels Leipzig entsteht. Martina La Bonté beschäftigt sich hier mit dem vorgegebenen Thema "Tagwerk". Sie ließ sich dabei von dem Flächenmaß Tagwerk inspirieren, das Napoleon 1809 als Einheitsmaß in Bayern einführte: ein Tagwerk ist die Fläche, die ein Mann an einem Tag abmähen kann und entspricht etwa einem Hektar. Ausgangspunkt sind dabei die das Tagwerk definierenden Faktoren Zeit, Kraft und Leistung. Die Choreographie zeigt eine Entwicklung von der Waagerechten in die Senkrechte, von funktionierenden Wesen zu Persönlichkeiten mit individuellen Wünschen, Träumen und Illusionen...
Tanz: Gregory Livingstone, Giacomo Sacenti, Susanne Ogan, Karen Schönemann; Choreographie: Martina La Bonté; Mentor: Jan Pusch.

Günther Grollitsch und Susanne Hauser zeigen Süßer Wahn, eine 17-minütige Choreographie von Günther Grollitsch.

Der 20-minütige Film LiebeSBahn von Mikel Aristegui spielt an den Gleisen und in den S-Bahnen Berlins. Alle gleiten von einer Umarmung in die Nächste, scheinbar ohne klares Ziel, doch Zufälle weisen die Richtung und die Kraft des Moments ist der Antrieb immer weiter zu gehen ... LiebeSBahn ist die Filmversion einer Live Performance, die im April 2002 in der Choreographischen Werkstatt der Schaubühne Berlin entstand. Der Film hatte am 14.2. 2003 an der Schaubühne Premiere.
Tanz/Choreographie: Javier Aleman, Mikel Aristegui, Davide Camplani, Martina La Bonté, Michal Mualem, Norbert Steinwarz, Kylie Waters; Konzept/Regie: Mikel Aristegui.

Die Earthdance Cooperation ist ein loser Zusammenschluss professioneller TänzerInnen/ChoreographInnen aus dem Umfeld der Giessener Tanzkompanie, die sich den "grenzenlosen, internationalen, künstlerischen Austausch" auf die Fahnen geschrieben haben. Die Earthdance-Cooperation steht für Mut und Offenheit, für das Entdecken neuer Formen individueller Körpersprache im zeitgenössischen Tanz. Die Earthdance-Cooperators arbeiten im zeitgenössischen Stil, aber auch auf der Basis von Improvisation. Ein bis zweimal im Jahr entwickeln sie gemeinsam einen Tanzabend, bei dem die ChoreographInnen auch als TänzerInnen auftreten. In der Waggonhalle war zuletzt im Juni 2002 Corral 2 zu sehen.

Eintritt: 10/7 Euro
Fr 21./Sa 22.3., 20.30 Uhr

Waggonhalle