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Ambros Waibel, geboren
1968, studierte italienische und deutsche Literatur in München, Marburg
und Venedig. Arbeit an verschiedenen Bühnen. 1996 Mitbegründer des Theaterzentrums
Waggonhalle in Marburg. Arbeitsstipendium für Autoren der Senatsverwaltung
für Wissenschaft, Forschung und Kultur der Senatsverwaltung 2002. Lebt
in Berlin als Autor und Übersetzer. Veröffentlichungen: in Heiner Link
(Hrsg.) "Trash Piloten" (Reclam, Leipzig, 1997); "Schichten, Novellen
und Berichte" (edition selene, Wien 1999); "My private BRD" (Verbrecher
Verlag, Berlin, 2002).
Zum Buch:
Dreizehn Geschichten um einen jungen Mann, der im München der siebziger
und achtziger Jahre aufwächst und seiner Familie zuschaut Vater
und Mutter sind zerstritten, der eine Bruder ist ein Aushängeschild des
Tennisclubs, der andere neigt zur radikalen Linken, die Welt besteht aus
COOP und Nachbarn, die Kellergeister trinken, sie besteht aus Omas, Tanten,
Amerikanern und der Bundeswehr. Waibel zeigt die alte BRD, ohne dabei
in "Generation Golf"-Wehmut zu verfallen; ganz im Gegenteil: Waibel zeigt
die BRD, wie sie war.
Eine Veranstaltung
von Marburger Literaturforum und Waggonhalle Kulturzentrum
Eintritt:
5 €
Do
23.1., 20.30 Uhr
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