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Das
Teatrum Non Gratum zeigt Strindbergs
Einakter über die klassenübergreifende Lust und ihre katastrophalen Konsequenzen
als seelischen Vernichtungsfeldzug dreier Egomanen: in der Hoffnung, durch
den sexuellen Akt die Ketten von Herkunft und Geschlecht zu sprengen,
gibt sich das adlige Fräulein Julie dem Diener Jean hin. Dieser nimmt
das Angebot gerne an, da er sich von der Liaison sozialen Aufstieg erhofft.
Jeans Verlobte sieht dem erotischen Treiben fassungslos und angeekelt
von soviel moralischer Verderbtheit zu. Doch die Liebesnacht verkehrt
sich rasch in einen Albtraum: die Interessengegensätze sind zu groß und
die Klassenschranken erweisen sich als unüberwindbar ...
Das
Teatrum Non Gratum hat Strindbergs
Sprache unverändert beibehalten, aber den Ort der Handlung von einem Landgut
des späten 19. Jahrhunderts in eine coole Stadtwohnung des frühen 21.
Jahrhunderts verlegt.
Das
Teatrum Non Gratum ist ein freies
professionelles Ensemble um die Regisseurin Dorotty Szalma und den Bühnenbildner
Wolfgang Rauschning. Alle Beteiligten waren an verschiedenen Stadttheatern
von Nordhausen bis Sopron engagiert und arbeiten momentan frei.
Mit:
Julia Voves (Fräulein Julie), Brigitte Simons (Kristin), Arne Nobel (Jean);
Regie: Dorotty Szalma; Ausstattung/Bühne: Wolfgang Rauschning
Mi
26./Do27.6., 20.30 Uhr
Eintritt:
10/7 €
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