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Time
Killers präsentiert temporeich, bösartig und voller skurrilem Witz Variationen
zum Thema "Dienst nach Vorschrift". Zwei Frauen und ein Mann demonstrieren
lustvoll und aggressiv, was passiert, wenn man die Automatisierung von
Arbeitsroutinen konsequent bis zur Selbstentfremdung steigert. Sprach-
und Bewegungsmuster werden durcheinandergewirbelt, mit einer frischen
Brise Mobbing versehen, bis wirklich niemand mehr weiß, wozu er da ist.
Stimmt es, dass weibliche schöpferische Aktivität zielgerichtet ist, männliche
hingegen prozessorientiert? Und lohnt es sich wirklich, bis zur Frührente
durchzuhalten? Die drei AkteurInnen überprüfen im Selbstversuch diese
und andere elementare Fragen des 21. Jahrhunderts.
Time
Killers ist inspiriert durch Beobachtungen in Büros und Behörden auf drei
Kontinenten sowie durch die Lektüre diverser amtlicher Formulare - und
gibt somit einen akkuraten Überblick über den gegenwärtigen Geisteszustand
unserer Welt. Selbsterkennungseffekte sind nicht auszuschließen.
Mit:
Matt Dressler, Marit Grunewald, Franziska Lüdtke; Konzept und Regie: Martin
Esters.
Premiere:
Mi 1.5.
Weitere Vorstellungen: Fr 2./Sa 3./So 4.5., 20.30 Uhr
Eintritt:
10/7 €
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