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Compagnie
Mimodram inszeniert Das Labyrinth
als geometrische Raumkomposition. Die Raumkomposition basiert auf Assoziationen,
entstanden aus der Ahnung, Unendlichkeit könne in geschlossenen, bestimmten,
endlichen Formen existieren. Unendlichkeit findet sich vor allem in der
offenen, unbestimmten, endlichen Form, die der Mensch selbst ist. Labyrinthe
in ihren unendlich vielen Formen existieren sowohl in uns, als auch aus
uns heraus: Das Labyrinth ein System irreführender Hindernisse
und künstlicher Beschränkungen.
Mimodram stellt ein Labyrinth von Barrieren vor, die der Einzelne der
Menschheit und die Menschheit dem Einzelnen errichtet. Der ständige Konflikt
Einer Viele, Einsamkeit Gemeinschaft, Individuum
Gruppe, ausgedrückt in kontroversen Bewegungskompositionen, in der Dramatik
von Handlungen und Gegensätzen. Mimodram war bereits mehrfach in der Waggonhalle
zu Gast, zuletzt im Oktober 2000 mit ihrer wortlosen Variante von Hamlet.
Die Kompanie zeichnet sich durch ihren spezifischen Stil aus, eine komplexe
Synthese aus verfremdeten Bewegungsmustern, Tanz und Pantomime, die durch
packende Dynamik, skurrilen Humor und ein hohes Maß an Ästhetik überzeugt.
Das Labyrinth ist ein faszinierendes Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz,
Mimentheater und subtiler Lichtgestaltung.
Mit: Zwiad Jaoschvili, Utscha Birkadze, Nana Roinischvili, Katherina Robackidze,
Lascha Oniani; Regie/Choreographie: Lascha Oniani; Musikschnitt: Lascha
Oniani, Uwe Sandmeyer
So
19./Mo 20.5., 20.30 Uhr
Eintritt:
12/7 €
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