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Irgendeine
europäische Großstadt zur Zeit des totalitären Umbruchs. Der geistig behinderte
junge Mann Helver lebt mit seiner "Ziehmutter" Karla zusammen. Er ist
fasziniert von den militärischen Vorgängen auf den Straßen, kann die Ideologie
dahinter aber nicht begreifen. Ihm droht die Einweisung in eine Anstalt
und damit auch der Tod aufgrund seiner Behinderung. Karla versucht ihn
zu retten, scheitert aber an der Ausweglosigkeit der Situation und an
ihrer eigenen Vergangenheit. Helver stirbt.
Helvers
Nacht ist ein Drama über die Faszination des Faschismus und ihre Opfer,
über Macht und Gewalt, über Schuld und Sühne.
Jaroslaw
Swierszcz, der unter dem Pseudonym Ingmar Villqist veröffentlicht, wurde
1960 in Krolewska (Polen) geboren. Er ist Kunsthistoriker, Professor an
der Kunstakademie in Warschau und Gründer des freien Autorentheaters Kricket
in seiner Heimatstadt.
Ingmar Villqist gehört zu den populärsten jungen Dramatikern Polens. Seine
Stücke sind inspiriert von dem psychologischen Stil großer skandinavischer
Autoren, wie z.B. Bergmann und Ibsen. Er selbst ist fasziniert von den
grundlegenden menschlichen Emotionen: Liebe, Haß und der Angst vor dem
Tod. Bisher
sind von ihm 9 Theaterstücke veröffentlicht worden und Helvers Nacht gehört
zu den momentan viel gespielten Dramen in Polen.
Mit:
Marlene Harrach-Pfeiffer und Nisse Kreysing.
Regie: Miriam Göbbels.
"'Helvers Nacht'
fesselte von der ersten bis zur letzten Minute durch eine große Dichte
und mitreißende Emotionalität" Marburger Neue Zeitung
"Marlene Harrach-Pfeiffer
und Nisse Kreysing spielen Karla und Helver mit einer beeindruckenden
physischen Präsenz" Oberhessische Presse
Fr 5./Sa 6./So 7.4., 20.30 Uhr
Eintritt:
10/7 €
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