Jeder weiß es:
Liebe und Tod gehören zusammen. Kurt Schwitters z.B. fand den Namen
Anna Blume, der ihn zu einem der schönsten deutschen Liebesgedichte
inspirierte, auf einem Grabstein. Dass man auch sterben kann, ohne vorher
genügend geliebt zu haben, beweisen Shakespeares düstere Helden Tag
für Tag aufs Neue. Zum Ausgleich versucht der große Barde in einigen
seiner Sonette, Liebe und Unendlichkeit zu versöhnen. Natürlich gelingt
es ihm nicht.
In der Lesung frisch
verliebt und endlich tot bemühen wir uns nicht einmal darum.
Stattdessen werfen wir Ihnen frischgebliebene Texte toter Autoren um
die Ohren.
Es lesen: Martin
Esters, Pruniella Fuchs und Bianka Gotsch
Eintritt: 5 €
Sa 30.03., 20.30 Uhr