Theater GegenStand
Der Tod und das Mädchen
von Ariel Dorfman
Der Tod und das Mädchen (Foto: Martin Esters)
Der Tod und das Mädchen (Foto: Martin Esters)

Chile nach Ende der Diktatur: Das Land bekennt sich zu einer demokratischen Regierung. Der Rechtsanwalt Gerado ist als Leiter eines Regierungskommitees mit der Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen unter dem alten Regime befasst. Paulina, seine Frau, wurde vor einigen Jahren von der Militärjunta gefoltert und vergewaltigt. Eines Abends bringt Gerado einen Mann mit nach Hause, in dem Paulina meint, ihren ehemaligen Folterer wiederzuerkennen. Paulina bringt den Mann in ihre Gewalt, um ihm ein Schuldgeständnis abzuringen. Der Fremde beteuert seine Unschuld, bis der Anwalt ihn überredet, das lebensrettende Geständnis abzulegen. Ob dieses Geständnis wahr ist oder nicht, das bleibt offen.
Ariel Dorfman zählt zu den bekanntesten lateinamerikanischen Schriftstellern. "Der Tod und das Mädchen", benannt nach Schuberts Streichquartett, ist sein erstes Theaterstück und ist seit Beginn der 90er Jahre weltweit bekannt. Für Theater GegenStand inszeniert der Schauspieler und Regisseur Wilhelm Manske das noch immer hochaktuelle Theaterstück.
"Politkrimi bietet Spannung pur" Oberhessische Presse
"Äusserst gelungen - Theater GegenStand hat dieses Stück auf sensible und anrührende Weise auf die Bühne gebracht." Marburger Neue Zeitung
Regie: Willi Manske
Mit: Stefanie Kuznik, Nisse Kreysing, Matt Dressler.
Regieassistenz: Miriam Göbbels.


Eintritt: 18/14 DM
Mi 7./Do 8./Fr 9./Sa 10./So 11.11., 20.30 Uhr

Waggonhalle