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Chile nach Ende der
Diktatur: Das Land bekennt sich zu einer demokratischen Regierung. Der
Rechtsanwalt Gerado ist als Leiter eines Regierungskommitees mit der Untersuchung
von Menschenrechtsverletzungen unter dem alten Regime befasst. Paulina,
seine Frau, wurde vor einigen Jahren von der Militärjunta gefoltert und
vergewaltigt. Eines Abends bringt Gerado einen Mann mit nach Hause, in
dem Paulina meint, ihren ehemaligen Folterer wiederzuerkennen. Paulina
bringt den Mann in ihre Gewalt, um ihm ein Schuldgeständnis abzuringen.
Der Fremde beteuert seine Unschuld, bis der Anwalt ihn überredet, das
lebensrettende Geständnis abzulegen. Ob dieses Geständnis wahr ist oder
nicht, das bleibt offen.
Ariel Dorfman zählt zu den bekanntesten lateinamerikanischen Schriftstellern.
"Der Tod und das Mädchen", benannt nach Schuberts Streichquartett, ist
sein erstes Theaterstück und ist seit Beginn der 90er Jahre weltweit bekannt.
Für Theater GegenStand inszeniert der Schauspieler und Regisseur Wilhelm
Manske das noch immer hochaktuelle Theaterstück.
"Politkrimi bietet Spannung pur" Oberhessische Presse
"Äusserst gelungen - Theater GegenStand hat dieses Stück auf sensible
und anrührende Weise auf die Bühne gebracht." Marburger Neue Zeitung
Regie: Willi Manske
Mit: Stefanie Kuznik, Nisse Kreysing, Matt Dressler.
Regieassistenz: Miriam Göbbels.
Eintritt:
18/14 DM
Mi 7./Do 8./Fr 9./Sa 10./So 11.11., 20.30 Uhr
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