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Der
menschlichen Natur ist der Instinkt für Neugier eingegeben. Was, wenn
die Neugier aus ihrer natürlichen Harmlosigkeit kippt? Wohin führt der
Drang, die Wahrheit zu erfahren über das, was uns umgibt? Kann man überhaupt
die Wahrheit berichten? Ist jeder Bericht bloß eine persönliche Sichtweise
der Dinge?
Wenn einhundert Zuschauer die Geschehnisse auf einer Bühne beobachten,
formt jeder Zuschauer aus den Informationen, die er als bedeutend empfindet,
seine eigene Geschichte: einhundert persönliche Berichte, einhundert Wahrheiten.
Die wee dance company, bestehend aus
Sommer Ulrickson, Dan Pelleg und Marko E. Weigert, war bereits im Rahmen
von Pfefferberg Goes Marburg im Januar 2000 mit zwei Kurzstücken in der
Waggonhalle zu sehen. Äug ist ihr erstes abendfüllendes Stück und hatte
im Sommer 2000 in den Berliner Sophiensälen Premiere. Seitdem gastierte
die wee dance company mit Äug
in diversen deutschen Städten und erhielt durchweg begeisterte Reaktionen
von Presse und Publikum.
"Das sind wirklich anregend phantasievolle, sensible Tänzer und Choreographen,
die eine so eigene Art von Theater kreieren, dass man ständig zu intensiver
Wahrnehmung veranlasst ist, reichlich schauen, nachdenken, assoziieren
kann. Dabei ist das ganze von einer Leichtigkeit, als wäre es gerade erfunden.
Eine gute Mischung der Nationen, dieses Aufeinandertreffen junger Künstler
aus Deutschland, den USA und Israel." (Sächsische Zeitung, 7.7. 2000)
"... eine bemerkenswert originelle Folge von Variation über ein Thema,
bestimmt von hinreißend leicht ausgeführten akrobatischen Duos und synchronen
Ensembles, die vom Tanz zum Schauspiel und wieder zurück wechseln. Manches
an ihnen wirkt rätselhaft ... manches beklemmend einleuchtend... abwechslungsreicher,
intelligent erfundener Tanz - diese jungen Berliner könnten ihre Zuschauer
länger als eine Stunde fesseln." (Stuttgarter Zeitung 26.1.2001)
Idee/Choreographie/Tanz: Sommer Ulrickson, Dan Pelleg und Marko E. Weigert.
Eintritt: 24/14 DM
Fr 23./Sa 24.11., 20.30 Uhr
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