Franz Kasper Krönig and the Violin Violence (Köln)
 
Franz Kasper Krönig. Foto: Hanna Lippmann, Berlin Franz Kasper Krönig definiert sich nicht über Genre- oder Szenezugehörigkeit. Ganz offenkundig bewandert in Jazz und Klassik, sind seine Repertoirekenntnisse in der Rock- und Popmusik mehr als mangelhaft. Was in den internationalen Charts und im Pop-Radio abgeht und worauf man gerade tanzt, entzieht sich seiner Kenntnis und ist ihm wahrscheinlich völlig egal. Franz Kasper Krönigs main instrument ist der Flügel, auf dem er seine vertrackten Harmonien und Melodien zelebriert. Unbekümmert und mühelos setzt er sich über Genregrenzen hinweg. Seine Kompositionen orientieren sich am klassischen Tonsatz und Instrumentarium. Seine Rhythmik bezieht ihre Inspiration vorwiegend vom Jazz. Der Rest ist Pop. Das akustische Ensemble The Violin Violence setzt sich zusammen aus dem polnischen Jazzgeiger Radek Stawarz und dem klassischen Violinisten Matthias Blasberg; ebenfalls aus der Klassik, aber auch versiert in den Spielweisen des Jazz: Alexandra Krings am Kontrabass und Sebastian Ruin am Cello; Trompeter Anselm Weyer ist von Haus aus Jazzmusiker; Andreas Berg, Drums/Perkussion, hat jahrelang in Punkbands getrommelt.

Eintritt: 15/12 DM
So 21.10., 20.30 Uhr

Waggonhalle