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In
einem Sportmotel treffen vier Menschen aufeinander, die nicht viel verbindet
außer dem gemeinsamen Trainer Raschid. "Dein Körper ist kein Hotel", predigt
Martina jedem, der es nicht wissen will und gerät damit schnell in Konflikt
mit Ursula, deren Credo die gezielte Überwindung des toten Punktes ist:
dann nämlich erst wird's schön. Ralf betrachtet das Thema nicht minder verbissen,
aber eher von der philosophischen Seite, wie sie von Basketballstar Dennis
Rodman vertreten wird. Frustrierend nur, dass da auch noch Lena ist, die
so ganz eins ist mit sich und dem Jogging.
Transpirationen steht für die Vielzahl der sportlichen und schweißtreibenden
Anstrengungen, die das Quartett unternimmt, um sich und ihren Körper zu
verändern und endlich nach vorne zu kommen. Transformation durch Transpiration:
Einmal nein sagen, einmal Country singen, einmal Sex mit Raschid
das wär doch schon was.
Das Flinntheater wurde 1993 in Kassel gegründet und hat seitdem acht Produktionen
erarbeitet. Es konstituiert sich für jedes Projekt neu; die Teilnehmer rekrutieren
sich aus einem Pool junger Schauspieler, Autoren und Musiker, die schon
in verschiedenen Projekten und Konstellationen miteinander gearbeitet haben.
Das Flinntheater setzt auf ein heterogenes Ensemble, das Erfahrungen aus
verschiedenen künstlerischen Bereichen mitbringt. Das Flinntheater produziert
nicht für die Ewigkeit, sondern für heute; und vielleicht auch noch morgen
früh.
Mit: Barbara Seifert, Beatrice von Moreau, Anika Steinhoff und Dirk Witthuhn;
Leitung: Tobias Krechel/Sophia Stepf; Lichtdesign: Markus Becker; Produktion:
Bernhard Striegel .
Eintritt:
18/14 DM
Sa 27.10./So 28.10., 20.30 Uhr |