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Sad ist Araber, Rosenverkäufer
und lebt in Deutschland. In einem großen Monolog erzählt er von sich und
seinem Heimatland, von seinen Träumen und Hoffnungen - und von seiner
Desillusionierung. Er liebt die deutsche Kultur und die deutsche Sprache.
Doch die Deutschen lieben ihn nicht. Sad nimmt ihre Vorurteile an. "Ich
bin ein dreckiger Araber, der stinkt und aus dem Mund riecht. Ich bin
ein Stück Scheiße."
Robert Schneider
ist vor allem als Autor des Romans "Schlafes Bruder" bekannt. Sein Monolog
"Dreck" widmet sich dem Phänomen der Fremdenfeindlichkeit auf ungewöhnliche
Weise: Als Selbstanklage eines Ausländers, der, wieder und wieder gedemütigt,
sich schließlich für das hält, für das andere ihn halten.
Nils Daniel Finckh hatte mit Dreck Premiere im Jahr 1993. Es folgten zahlreiche
Gastspiele in Deutschland und Österreich. Nach mehrjähriger Pause und
häufigen Nachfragen fand nicht zuletzt ermöglicht durch das persönliche
Engagement Robert Schneiders , die Wiederaufnahme in einer neuen
Bearbeitung statt.
"Daniel Finckh macht die Figur zu einem nachhaltig wirkenden Erlebnis."
Leipziger Volkszeitung
Mit: Nils Daniel Finckh; Regie: Christoph Roethel
Eintritt:
18/14 DM
Do 27.9., 20.30 Uhr
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