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Theater
GegenStand
Der Tod und das Mädchen von Ariel Dorfmann Inszenierung: Wilhelm Manske |
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Chile nach Ende der
Diktatur: Das Land bekennt sich zu einer demokratischen Regierung. Der
Rechtsanwalt Gerado ist als Leiter eines Regierungskommitees mit der Untersuchung
von Menschenrechtsverletzungen unter dem alten Regime befasst. Paulina,
seine Frau, wurde vor einigen Jahren von der Militärjunta gefoltert und
vergewaltigt. Eines Abends bringt Gerado einen Mann mit nach Hause, in
dem Paulina meint, ihren ehemaligen Folterer wiederzuerkennen. Paulina
bringt den Mann in ihre Gewalt, um ihm ein Schuldgeständnis abzuringen.
Der Fremde beteuert seine Unschuld, bis der Anwalt ihn überredet, das
lebensrettende Geständnis abzulegen. Ob dieses Geständnis wahr ist oder
nicht, das bleibt offen. |
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