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Theater
GegenStand Werkstatt Schiene Die Gelbe Tapete nach einer Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilman |
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Eine künstlerisch
ambitionierte Frau unterwirft sich einer von ihrem Mann und Arzt verordneten
"Ruhekur" und gleitet dabei langsam in den Wahnsinn ab: abgeschottet von
Außenkontakten und kreativer Arbeit, konfrontiert sie sich mit ihrem eingesperrten
Persönlichkeitsanteil. Ihr wahres Selbst nimmt sie als kriechende Frau
hinter der von ihr verabscheuten gelben Tapete ihres Ruhezimmers wahr.
Paradoxer Weise bedeutet der "Wahnsinn" für sie Befreiung und Emanzipation
von gesellschaftlichen Zwängen und Zugang zu sich selbst. Die Spiralfahrt
der Protagonistin in den Kriechgang werden von der Tänzerin Helma Herkenrath
und der Schauspielerin Bianka Gotsch in Szene gesetzt. Die Verbindung
von sprachlichen und tänzerischen Mitteln bringt die innere Selbstentzweiung
nach außen und lässt das Publikum an dem Spannungsverhältnis zwischen
Normalität und Wahnsinn teilhaben. Mit: Helma Heckenrath
und Bianka Gotsch, Inszenierung: Melody Roszkiewicz, Regieassistenz: Sibylle
Erle . |
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