
ensemble 18 (Wiesbaden/Rheingau/Marburg)
Ein
Augenblick vor dem Sterben
von Sergi Belbel
Eine Koproduktion
von Kultur- und Tagungshaus Rauenthal, Schlachthof Wiesbaden und Waggonhalle
Kulturzentrum e.V.
Kulturprojekt 2001 der LAKS Hessen.

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Ein
Augenblick vor dem Sterben ist eine tragische Komödie oder auch eine komische
Tragödie, sicherlich Fiktion, aber vor allem der ganz normale, absurde Alltag
- mit einem Unterschied: Jede der sieben Szenen des ersten Teils endet mit
dem Tod. Die Todesursachen sind so banal wie die Situationen alltäglich:
Gleichgültigkeit, Mangel an Kommunikation, Rücksichtslosigkeit oder einfach
Pech ... Aber zum Glück ist alles nur Theater, und das Theater ist ein guter
Ort für zweite Chancen. Es geht ganz leicht: Man muss nur die Szene wiederholen
und eine kleine Änderung einfügen, eine Geste, ein Wort, und die schreckliche
Tatsache des Todes verwandelt sich ein einfaches, absurdes, tragikomisches
und gar nicht traumatisches Weiterleben. Und so laufen im zweiten Teil die
gleichen Szenen in umgekehrter Reihenfolge noch einmal ab, nur dass jetzt
am Ende (fast) jeder Szene das Weiterleben steht. ensemble 18 ist eine Gruppe von achtzehn professionellen und Amateur-SpielerInnen zwischen 13 und 60 Jahren aus Wiesbaden, Marburg und dem Rheingau. Klaus Huhles Inszenierung setzt auf eine Kombination der Mittel Schauspiel, Performance, Tanz, Musik und Film, um beim Publikum das vom Autor intendierte Wechselbad der Emotionen aus Gelächter, Entsetzen und Verwirrung auszulösen. |
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Eintritt
18,-/14,- DM |
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Mit:
Dorothea Andres, Peter Barth, Frieder Blümler, Elena Börner, Henry Erdfern,
Walter Heck, Günter Huhle, Klaus Huhle, Monika Kiss, Klaus Kruse, Sophia
Lentz, Franziska Lüdtke, Cathrine Marks, Sabine Müller, Ruth Putschar, Andrea
Sand, Bettina Stein, Karin Then; Regie: Klaus Huhle Choreographie: Andrea Sand Film: Ulrike Kofler Musik & Bühne: Peggy Steeger Technik: Andreas Michel, Gerhard Schulz (Schlachthof Wiesbaden); Tonja Bechel, Willi Schmidt (Waggonhalle). Eine Koproduktion
von Kultur- und Tagungshaus Rauenthal, Schlachthof Wiesbaden und Waggonhalle
Kulturzentrum Marburg. |
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