Theater GegenStand Werkstatt Schiene
Das weiße Taschentuch

Ein Eifersuchtsdrama um ein Stück Stoff
nach Motiven aus Shakespeares "Othello"

Foto: Martin Esters
Foto: Martin Esters "Wo ist die beschissene Rotzfahne?" kreischt Desdemona, stürmt über die Bühne und durchsucht die frische Wäsche, die ihre Magd Emilia gerade sortiert hat. Die beschissene Rotzfahne ist ein edles weißes Taschentuch, mit roten Erdbeeren bestickt, und Othello hat es seiner Vermählten als Liebespfand geschenkt. Nun ist es verschwunden. Hat Desdemona es dem Leutnant Cassio gegeben, ist sie untreu geworden? Dann wird Othello sie töten. Oder sind die beiden Jungvermählten Opfer einer Intrige? Was spielt des Feldherrn rechte Hand, der Leutnant Jago für eine Rolle? Wer betrügt wen, wer hat die Fäden in der Hand? Emilia wäscht derweilen Bettlaken und ihre Hände...
"Eine derbe Variante des altehrwürdigen Othello" titelte die Marburger Neue Zeitung zur Premiere des Weißen Taschentuchs.
Das Frauenensemble von Theater GegenStand hat Originaltexte verschränkt und ergänzt mit neuen Shakespeare-Bearbeitungen. Sie schlüpfen abwechselnd in die Frauen- und Männerfiguren und erfinden dabei die Geschichte um Eifersucht, Leidenschaft, Haß und Liebe neu.
"Die lebendige Produktion überzeugt durch das komödiantische Talent der drei Darstellerinnen." (MNZ)
Mit Sabine Knück, Sabine Manke, Susanne Papendorf; Inszenierung: Heike Talea Dreyer; Mitarbeit: Miriam Göbbels, Katrin Vidal; Fotos: Martin Esters
Sa 9.12./So 10.12., 20:30 Uhr
Eintritt: 15,-/12,- DM
Foto: Martin Esters


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